Dieses Werk entfaltet sich wie ein leuchtendes Feld, in dem Abstraktion, Reflexion und Materialität zu einem dynamischen visuellen Erlebnis verschmelzen. Die Komposition, aufgebaut auf übereinanderliegenden Blau-, Violett- und sanft schimmernden Farbtönen, evoziert ein Gefühl fließender Bewegung – als würden Formen in einem sich wandelnden, atmosphärischen Raum entstehen und wieder verschwinden.
Mosaikartige Spiegelelemente sind über die Oberfläche verteilt und unterbrechen die bemalte Fläche mit Reflexionspunkten. Diese Fragmente schmücken die Komposition nicht bloß, sondern beleben sie. Im Lauf des Lichts verändert sich das Werk – es fängt Lichtreflexe ein, streut sie und gibt sie an den Betrachter zurück.
Ein besonderes Merkmal des Werkes ist die Verwendung kleiner Strasssteine, die sorgfältig zu Formen angeordnet sind, die Blättern und Blütenelementen ähneln. Diese Details erzeugen Rhythmus und subtiles Schimmern und schaffen ein feines Zusammenspiel zwischen Ornamentik und abstrakter Struktur.
Organische, fast botanische Motive scheinen aus der Komposition herauszuwachsen und verharren dabei zwischen Figuration und Abstraktion.
Das Ergebnis ist ein Werk im ständigen Dialog mit seiner Umgebung – immersiv, haptisch und visuell dynamisch. Es lädt den Betrachter nicht nur zum Beobachten, sondern auch zur Teilnahme ein, da Spiegelungen die Realität in das Bild selbst einweben.