Robin Gerris 'Arbeit basiert auf einem Gerät, das die Dekonstruktion von Bildern als Konstruktion einer neuen Erzählung vorsieht. Die Arbeit wird zu einer Art visuellem Werkzeug, das von einem Zustand in einen anderen gleitet, was die Arbeit zu einer instabilen Konstruktion macht, die Fiktion und Realität verbindet. Robin Gerris überdenkt daher die Erinnerung als ein Fragment, das er in Medien umwandelt, die so zerbrechlich sind wie diese eingefangenen Momente. Aus seinen Arbeiten ergibt sich das Gefühl einer zu vervollständigenden architektonischen Komposition. Das Bild scheint also in den Augen des Betrachters zu schweben, um die Erinnerung zu finden oder sich die Fortsetzung dieser unvollendeten Geschichte vorzustellen. Die Begriffe Erinnerung und Archiv, aber auch Migration und Vertreibung, Konstruktion und Dekonstruktion stehen im Mittelpunkt von Robin Gerris 'Arbeit, die somit in einem endlosen Moment eine permanente Interaktion bietet. Seine Werke sind daher physische Manifestationen eines Erinnerungsprozesses in Bewegung.
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