Bronzeskulpturen
Das Gemälde von Fanny Bucchiotty handelt vom Dschungel. Nicht der, in dem Elefanten getötet werden, sondern der urbane Dschungel der schrumpfenden Städte, in denen wir leben. Das zugrundeliegende Thema des Konsumismus wird durch die Darstellung einer stark geschminkten Frau verdeutlicht. Das Gemälde ist ein Spiegel unserer Gesellschaft: teure Autos, sexy Gestalten auf hohen Absätzen, leuchtende Markendisplays.
Kein Vorwurf, aber auch keine Schande, denn in unserer Gesellschaft dreht sich alles um Lust und Party. Außerdem werden leuchtende Farben verwendet, um die Freude und die Schönheit der Frau, dem Objekt der Begierde, in dieser naiven und dekorativen narrativen Figuration zu betonen.
Fanny Bucchiotty wurde bei dem Maler Robert Combas, aber auch in Pariser Haute-Couture-Ateliers ausgebildet. Als Botschafterin des Großstadtdschungels malt sie einen gesellschaftlichen Traum, in dem äußere Zeichen des Reichtums Erfolg bedeuten.
In ihrer Kunst sind die Frauen begehrenswert. Jenseits dieser Darstellung des Dolce Vita bleibt die Frage nach dem Niedergang, dem verlorenen Paradies. Fannys Lieblingsthema sind jedoch Elefanten in der Savanne.
Diese Künstlerin und viele andere finden Sie in unserer Sammlung von Werken aus der reichen und farbenfrohen Figurationsbewegung.
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