
Dänemark
• 1948
Biografie
1976 Abschluss in Bildender Kunst in Kopenhagen, Dänemark. Er widmet sich der Malerei und verbrachte mehrere Jahre in Marokko und Spanien, wo er zahlreiche Ausstellungen produzierte. 1990 ließ er sich endgültig in Frankreich nieder, gab die Malerei auf und wandte sich der Skulptur zu. Hans Jorgensens Skulpturen sind „aufgeladene“ Werke. Sie beschwören die archaischen Kräfte, die die Energien des Universums stillschweigend wirken lassen. Sie ergreifen die verborgene Seele des Waldes und des Baumes der Ursprünge, der lebt, atmet und handelt. Der schlanke Baum streckt seine gebrochenen Arme in Richtung der Stufen der Unendlichkeit und in Richtung der Menschen aus. Hans Jorgensen kombiniert diese Kräfte, er ergreift die Quelle der Vitalität dieses animierten Materials. Und der Bildhauer arbeitet hart an diesem Fleisch, zeitlos, knochig und zerbrechlich. Ein fieberhafter mittelalterlicher Mystiker lauert. Sie verwandelt jedes Werk in ein anspruchsvolles, packendes und faszinierendes formelles Feuer. Es sieht aus wie das Holzmaterial, das von innen durch ein Opferfeuer verbrannt wurde. Jorgensens Kunst ist weit entfernt von den Verführungen der Moderne ein Ritual der Erscheinung gegen jedes Verschwinden. Er trifft unerbittlich von Angesicht zu Angesicht auf die schreckliche Singularität des archaischen Gefühls. In seiner brutalen Unmittelbarkeit, in seiner Physiologie der visuellen Wirkung reißt es sich von der ästhetischen Schwere ab, so wie sich das mit Grausamkeiten verschmolzene Leben des Werkes von der vitalen Schwere losreißt. So lebt die große Schöpfung. - Christian Noorbergen, Kunstkritiker
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