Im Alter von 18 Jahren entdeckte Yolande Mazevet eine Leidenschaft für das Reisen. Sie fährt mit dem Rucksack nach Israel, China, Tibet, Deutschland, Kalifornien, immer mit der Kamera über der Schulter. In Berlin, im August 1989, schwingt das Graffiti "Eines Tages wird die Mauer fallen" mit und gibt anschließend ihrem persönlichen und beruflichen Ansatz als psychiatrische Krankenschwester einen Sinn. Die Mauern, Symbole der Inhaftierung, der Ungerechtigkeit, die Mauern, die wir errichten, die Mauern, die wir niederreißen, unsere eigenen Mauern, die unser Handeln einschränken, unsere Projekte. Die unbewusste Motivation von Yolande Mazevet durch ihren künstlerischen Ansatz prangert die ganze Frage der Inhaftierung an, unabhängig von ihren Ursachen: Politik, psychiatrische Krankheit ... Die fallende Mauer ist ein Träger der Hoffnung. Für alle Mauern, die uns trennen, und für alle, die wir auf unserem eigenen Weg errichten. Historische und hinterfragende Werke.
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