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Französisch Künstler

Ernest-Pignon Ernest, der Botschafter der Urban Art in Frankreich, wurde 1942 in Nizza geboren. Seitdem lebt er in Paris, wo er seine Kunst in den Straßen der Hauptstadt verbreitet.

Mit Kohle oder schwarzem Stein skizziert er in seinem Atelier menschengroße Silhouetten auf Plakaten, die er anschließend aufklebt. Mithilfe von verschieden großen, gezahnten Radiergummis verfeinert er die Schatten und verleiht seinen Porträts Realismus und Tiefe. Wie ein Nachtvogel jagt er nach Einbruch der Dunkelheit die Wände, auf denen er seine Werke anfertigen will. Diskretion und Schnelligkeit sind die Schlüsselwörter für seine nächtlichen Streifzüge.

Die Wahl eines Ortes ist für Ernest Pignon-Ernest kein Zufall. Die Zeit, in der er über den Raum nachdenkt, zählt genauso viel wie die endgültige Kreation. Als echter Anstifter entschlüsselt er die Umgebung sowohl in ihrer Architektur als auch in ihrer symbolischen Dimension. Er muss in der Lage sein, das gesamte Gebiet und sein Erbe zu erfassen, um es zu beherrschen. Wenn er das getan hat, und erst dann, geht er hin, um sein fiktionales, bedeutungstragendes Element hinzuzufügen. Auf diese Weise macht er das Wesen des Ortes für alle sichtbar und zollt ihm Tribut.

Neben Daniel Buren und Gérard Zlotykamien hat Ernest-Pignon Ernest als einer der Gründerväter der Streetart in Frankreich Kunstgeschichte geschrieben. Seit den 1980er Jahren entfaltet er Traumwelten und Poesie in Alleen und Gassen und legt damit den Grundstein für die nachfolgenden Generationen von Malern.

Er verankerte unfreiwillig einige der Grundlagen der urbanen Kunst, wie z. B. das Prinzip der Vergänglichkeit. Ernest-Pignon Ernest schuf Reproduktionen im Siebdruckverfahren auf dünnem und zerbrechlichem Papier, um sie je nach den Zufällen, denen sie begegneten, weiterleben zu lassen. Die auf der Straße entstandenen Werke gehören ihm und sind von ihm abhängig. Die Zeichnungen sind dazu verurteilt, mit der Zeit zu verschwinden oder überdeckt zu werden.

Der Künstler legt auch großen Wert darauf, dass sich seine Kunstwerke visuell in ihren Kontext einfügen. Ihre menschlichen Figuren erzeugen eine direkte Konfrontation mit den Passanten, sie sprechen an, während sie gleichzeitig Teil der Straße sind.

Im Laufe seines Lebens setzte sich der Künstler für wichtige gesellschaftliche Anliegen ein und engagierte sich sowohl politisch als auch künstlerisch. 1977 gehörte er zu den Gründern der National Union of Plastic Artists und war Mitglied der Kommunistischen Partei Frankreichs.

Sein Werdegang und seine Reisen führen dazu, dass er mit Szenen des Schreckens konfrontiert wird. Zunächst war er von den apokalyptischen Ereignissen in Nagasaki beeindruckt, von denen die Wände noch immer geprägt sind, und er sah Schatten, die unter der Wucht des Schocks zurückblieben. Später wird er in Südafrika, wo er parallel zu seinem Kampf gegen die Apartheid das Ausmaß der durch AIDS verursachten Verwüstungen wahrnimmt.

Ernest-Pignon-Ernest gelingt es, die Schönheit und den Schrecken der Welt einzufangen, manchmal in ein und demselben Werk. Er bringt die Essenz dieser beiden Welten zum Vorschein, um mit Feingefühl und Zartheit das Bewusstsein anzusprechen und zu beeinflussen.

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Wer ist der Künstler?

Ernest-Pignon Ernest, der Botschafter der Urban Art in Frankreich, wurde 1942 in Nizza geboren. Seitdem lebt er in Paris, wo er seine Kunst in den Straßen der Hauptstadt verbreitet.

Mit Kohle oder schwarzem Stein skizziert er in seinem Atelier menschengroße Silhouetten auf Plakaten, die er anschließend aufklebt. Mithilfe von verschieden großen, gezahnten Radiergummis verfeinert er die Schatten und verleiht seinen Porträts Realismus und Tiefe. Wie ein Nachtvogel jagt er nach Einbruch der Dunkelheit die Wände, auf denen er seine Werke anfertigen will. Diskretion und Schnelligkeit sind die Schlüsselwörter für seine nächtlichen Streifzüge.

Die Wahl eines Ortes ist für Ernest Pignon-Ernest kein Zufall. Die Zeit, in der er über den Raum nachdenkt, zählt genauso viel wie die endgültige Kreation. Als echter Anstifter entschlüsselt er die Umgebung sowohl in ihrer Architektur als auch in ihrer symbolischen Dimension. Er muss in der Lage sein, das gesamte Gebiet und sein Erbe zu erfassen, um es zu beherrschen. Wenn er das getan hat, und erst dann, geht er hin, um sein fiktionales, bedeutungstragendes Element hinzuzufügen. Auf diese Weise macht er das Wesen des Ortes für alle sichtbar und zollt ihm Tribut.

Neben Daniel Buren und Gérard Zlotykamien hat Ernest-Pignon Ernest als einer der Gründerväter der Streetart in Frankreich Kunstgeschichte geschrieben. Seit den 1980er Jahren entfaltet er Traumwelten und Poesie in Alleen und Gassen und legt damit den Grundstein für die nachfolgenden Generationen von Malern.

Er verankerte unfreiwillig einige der Grundlagen der urbanen Kunst, wie z. B. das Prinzip der Vergänglichkeit. Ernest-Pignon Ernest schuf Reproduktionen im Siebdruckverfahren auf dünnem und zerbrechlichem Papier, um sie je nach den Zufällen, denen sie begegneten, weiterleben zu lassen. Die auf der Straße entstandenen Werke gehören ihm und sind von ihm abhängig. Die Zeichnungen sind dazu verurteilt, mit der Zeit zu verschwinden oder überdeckt zu werden.

Der Künstler legt auch großen Wert darauf, dass sich seine Kunstwerke visuell in ihren Kontext einfügen. Ihre menschlichen Figuren erzeugen eine direkte Konfrontation mit den Passanten, sie sprechen an, während sie gleichzeitig Teil der Straße sind.

Im Laufe seines Lebens setzte sich der Künstler für wichtige gesellschaftliche Anliegen ein und engagierte sich sowohl politisch als auch künstlerisch. 1977 gehörte er zu den Gründern der National Union of Plastic Artists und war Mitglied der Kommunistischen Partei Frankreichs.

Sein Werdegang und seine Reisen führen dazu, dass er mit Szenen des Schreckens konfrontiert wird. Zunächst war er von den apokalyptischen Ereignissen in Nagasaki beeindruckt, von denen die Wände noch immer geprägt sind, und er sah Schatten, die unter der Wucht des Schocks zurückblieben. Später wird er in Südafrika, wo er parallel zu seinem Kampf gegen die Apartheid das Ausmaß der durch AIDS verursachten Verwüstungen wahrnimmt.

Ernest-Pignon-Ernest gelingt es, die Schönheit und den Schrecken der Welt einzufangen, manchmal in ein und demselben Werk. Er bringt die Essenz dieser beiden Welten zum Vorschein, um mit Feingefühl und Zartheit das Bewusstsein anzusprechen und zu beeinflussen.

Was sind seine 3 Hauptwerke?

Welcher Kunstrichtung gehört Ernest Pignon-Ernest an?

Die Kunstrichtungen sind wie folgt: Berühmte Zeichner, Düstere Porträtmaler, Klassisch-inspirierte Illustratoren, Figurative Straßenkünstler, Detaillierte düstere Illustrationen

Wann wurde Ernest Pignon-Ernest geboren?

Das Geburtsjahr des Künstlers ist 1942.