Die Asher Grey Gallery freut sich, „SOFTLY“, eine Einzelausstellung der in Joshua Tree lebenden Künstlerin Coco Hall, zu präsentieren.
Als Bildhauerin und Spielzeugdesignerin bewegt sich Hall fließend zwischen Skulptur, weichen Wandobjekten und spielerischer Objektgestaltung.
Nach ihrem Abschluss in Bildhauerei am Bennington College gründete sie ein kleines Unternehmen, das ihre eigenen Designs herstellt, darunter Baseballkappen mit Flügeln und Plüschtiere in Form von Obst und Gemüse, bekannt als Vegimals. Für sie sind Spielzeugdesign und bildende Kunst keine getrennten Disziplinen, sondern eng miteinander verbundene Ausdrucksformen mit derselben konzeptionellen DNA.
Halls künstlerische Praxis ist eng mit ihrem Engagement für Umwelt- und Tierrechte verknüpft. Sie schöpft aus der Bildsprache der zeitgenössischen Kultur und Ideen, die in Feminismus, Konsumdenken und Umweltschutz wurzeln, und reflektiert so die von ihr beschriebene „wunderbare/schreckliche“ Natur unserer Welt.
Die von ihr bevorzugten weichen Materialien – Stoff, Füllmaterial, biegsame Formen – schaffen eine spielzeughafte Bildsprache, die den Betrachter mit Vertrautheit und Humor einlädt, bevor sie tiefere Spannungen offenbart.
„Ich glaube, meine Aufgabe als Künstlerin ist es, das widerzuspiegeln, was ich sehe“, sagt Hall. Humor ist für sie keine Dekoration, sondern Strategie. Er öffnet den Geist und lässt schwierige Wahrheiten sanft ans Licht kommen. Die Sanftheit der Materialien wird ästhetisch und konzeptuell zugleich: entwaffnend, zugänglich und auf subtile Weise subversiv.
Der Ausstellungstitel „SOFTLY“ verweist nicht nur auf die Materialität, sondern auch auf die Methode. Halls Werk legt nahe, dass Transformation nicht zwangsläufig mit Gewalt erfolgen muss. In Anlehnung an Leonard Cohens Worte „Es gibt einen Riss in allem, so kommt das Licht herein“ schaffen ihre Skulpturen und Wandarbeiten Raum für Widersprüche – Zärtlichkeit und Kritik, Freude und Unbehagen – und lassen Licht durch die Risse hindurchscheinen.
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