Die Ausstellung „Pflanzenschwingungen“ präsentiert neue Werke der Schweizer Künstlerin Barbara Ellmerer, deren künstlerisches Schaffen sich im Wesentlichen dem Innenleben der Pflanzen widmet. Die ausgestellten Gemälde entspringen den seismografischen Wahrnehmungen der Künstlerin; ihre Pinselstriche verwandeln Schwingungen, Strömungen und Verdichtungen in Schichten leuchtender Farben.
In dieser Ausstellung werden Symbiose und Kooperation als treibende Kräfte des Lebens gefeiert. Die Künstlerin versuchte so, die Theorien der Biologin Lynn Margulis auf ihre Weise darzustellen. Ihre jüngsten Arbeiten begreifen Pflanzen als gleichberechtigte Partner, die die chromatische Dynamik bestimmen. Diese entfaltet sich in zarten Netzwerken und Halbtonschichten und lässt die Farbe atmen. Barbara Ellmerer überrascht die Betrachter immer wieder mit der Platzierung ihrer eruptiven Farben und ihren elastischen, oszillierenden Pinselstrichen, die den Bildformen eine intensive Präsenz verleihen – kraftvoll, sensibel und subtil zugleich. Ihre Werke laden die Betrachter ein, in leuchtende Farbfelder einzutauchen und Malerei als einen Prozess des Aufbrechens und der Transformation zu erleben.
Barbara Ellmerer, geboren 1956, stellt ihre Werke regelmäßig in internationalen Galerien und Museen aus. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Lalit Kala Akademi Museum in Neu-Delhi (Indien), im Casa Museo Mariátegui in Lima (Peru), in der Chiang Mai Social Installation (CMSI) in Bangkok (Thailand), auf Einladung des Goethe-Instituts, im Kunsthistorischen Museum Neuenburg (Schweiz) und im Kunsthaus Biel, Centre d’Art in Biel (Schweiz), im Rahmen der Ausstellung „(Un)Certain Ground – Zeitgenössische Malerei in der Schweiz“ gezeigt, um nur einige zu nennen. Ihre Werke befinden sich zudem in zahlreichen öffentlichen Sammlungen.
Die Galerie Andres Thalmann freut sich, Barbara Ellmerers erste Einzelausstellung im Pariser Viertel Faubourg Saint-Honoré zu präsentieren.
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