Bronzeskulpturen
Jules Atarax malt Figuren, die im Schatten leben und sich Ablenkungen widersetzen.
Der belgische Künstler Jules Atarax entwickelt ein Werk an der Schnittstelle von Poesie und Malerei. Ursprünglich als Autor tätig, entdeckte er in der malerischen Praxis eine organische Fortsetzung des Schreibens: einen Übergang von der Sprache zur Materie, vom Intellekt zur Empfindung.
Als Autodidakt hat er seine Arbeit schrittweise auf eine anspruchsvolle Untersuchung von Figur und Licht ausgerichtet. Genährt vom Erbe der Moderne – von Van Gogh bis Matisse, von Turner bis Soutine – erschafft er heute eine Malerei, die auf der Beherrschung von Tonwerten und der Spannung zwischen Schatten und Helligkeit basiert. Sein aktuelles Schaffen dreht sich um das Licht als innere Energie. Anhand von Frauenfiguren im Profil erkundet er eine stille Präsenz, eine beseelte Gelassenheit, eine verhaltene Freude. Die bewusst reduzierte Palette und die strenge Struktur der Massen verstärken diesen Eindruck von Einheit und Konzentration.
Sein im Rahmen der Galerie Dantesque entwickeltes Werk hat bereits Sammler in den USA, Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Polen, Italien und den Niederlanden gefunden. Seine Malerei sucht nicht den spektakulären Effekt, sondern die Stimmigkeit: ein Licht, das eher offenbart als aufdrängt.
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