Heilung ist kein Ziel, sondern ein persönlicher Weg. Sie ist ein Zustand ständiger Achtsamkeit und eine Art, das Leben zu betrachten und sich selbst aus der Perspektive des Wandels zu erforschen.
Dieses künstlerische Projekt markiert eine neue Etappe in einem umfassenderen Prozess der Selbsterforschung und -gestaltung. Anstatt aus einer Krankheit zu entstehen oder Schmerz zu erklären, fragt es: Was tun wir mit all dem, was uns schmerzt? Wie können wir es aushalten, transformieren und integrieren, ohne uns davon vereinnahmen zu lassen?
Bei Heilung geht es nicht darum, Kreisläufe zu schließen, sondern zu erkennen, dass manche Kreisläufe nie vollständig abgeschlossen sind und dass Schönheit im Offenen, im Kommenden und im noch nicht vollständig Verstandenen liegt, dem wir uns aber mit Achtsamkeit und Kunst zuwenden.
Durch eine Reihe von Werken mit intimen, sinnlichen und symbolischen Geschichten bietet dieses Projekt einen Raum, um Heilung als tägliche Praxis, als Akt der Selbstwahrnehmung und als Tanz zwischen Zerbrechlichkeit und Stärke zu diskutieren.
Jedes ausgestellte Werk entspringt einer Erfahrung und möchte nicht nur verstanden oder erklärt werden, sondern auch all die Wege würdigen, auf denen wir versucht haben zu überleben. Dadurch lädt es den Betrachter ein, seine eigene Geschichte mit weniger Wertung und mehr Mitgefühl zu betrachten.
Denn Heilung bedeutet nicht, wieder zu werden, sondern uns jeden Tag auf neue Weise zu erlauben, weiterzuleben.
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