Matthieu Delfini präsentiert seine Arbeiten erstmals in Marseille, in der Galerie Terrasse en Ville. In den letzten Monaten hat der Künstler an einer Serie gearbeitet, die eine farbliche und körperliche Hommage an die phokäische Stadt Marseille darstellt – eine Bühne für einzigartiges Licht. Im Zentrum stehen Küstenlandschaften (die Felsen der Corniche, Strände, Buchten). Delfinis Auseinandersetzung mit der Körpersprache wird erweitert, indem sie in einem lebendigen, mineralischen Umfeld verankert wird. Jedes Gemälde fängt den Körper in seinem einfachsten Ausdruck ein: sitzend, lesend, badend, beim Eincremen mit Sonnencreme oder in Gedanken versunken. Die Umgebung wird zu einem Ort der Gleichheit, an dem Fels, Sand und Wasser als demokratisches Fundament fungieren und alle Körper und Haltungen willkommen heißen. So wird das Werk zu einer Feier dieser körperlichen Vielfalt und der Mikrointeraktionen, die das soziale Gefüge Marseilles prägen. Es geht darum, die Spontaneität von Haltungen mit der Kraft der Naturelemente Fels und Wasser zu konfrontieren. Diese Begegnung zwischen Organischem und Mineralischem bildet das Herzstück dieser Werkreihe. Genauer gesagt geht es darum, das, was die Stadt ausmacht – die Elemente Beton und Stein – dem gegenüberzustellen, was sie menschlich macht: der Wärme der Menschen. „Marseille“ ist somit eine Einladung, in den universellen und doch einzigartigen, so zutiefst menschlichen Alltag einzutauchen, der die Seele dieser Stadt bildet.
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