Bronzeskulpturen
Zwischen Geometrie, Wahrnehmung und Architektur konstruiert Léo Cilas visuelle Räume im Spannungsfeld von Geometrie, Wahrnehmung und Architektur.
Léo Cilas ist ein zeitgenössischer französischer Künstler, der in Montpellier lebt und arbeitet. Seit mehr als einem Jahrzehnt entwickelt er eine bildnerische Forschung, die sich mit Geometrie, Farbe und der Wahrnehmung von Raum auseinandersetzt.
In seinen Kompositionen, die ein instabiles Gleichgewicht erzeugen, erforscht er Fragen der Wahrnehmung, die Verschiebung von Ebenen und die Konstruktion von Raum. Linien kreuzen sich, Volumen scheinen zu gleiten oder sich zu verschieben, wodurch fließende visuelle Räume entstehen, in denen das Auge bewusst die Orientierung verliert. Sein Werk spielt mit den Spannungen zwischen Oberfläche und Tiefe, Gleichgewicht und Instabilität, Ordnung und Fragmentierung.
Beeinflusst von Architektur, Stadtplanung und bestimmten organischen Formen, schafft Léo Cilas hybride geometrische Strukturen, in denen konstruktive Strenge und ein Gefühl von Bewegung nebeneinander bestehen. Seine Werke hinterfragen unsere Wahrnehmung von Volumen und Raum durch das Spiel mit Überlagerungen, Scheinreliefs und chromatischen Spannungen.
Er entwickelt sowohl eine Atelierpraxis als auch ortsspezifische Interventionen und erweitert sein Schaffen auf verschiedene Medien und Kontexte: Leinwand, Metall, Wandmalerei, Installation und Anamorphose. Sein Ansatz betrachtet die Oberfläche als aktiven Raum, der die Beziehung zwischen Kunstwerk, Architektur und Betrachter verändern kann.
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