Bronzeskulpturen
Michele Morando (geb. 1978) ist ein italienischer Maler und bildender Künstler, der seit 2010 in Frankreich lebt. In seinen Werken erforscht er die Spannungen zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem, wobei Licht und Atmosphäre eine zentrale Rolle spielen. Sein Malstil ist von einer gewissen filmischen Melancholie geprägt.
Nachdem er mit 17 Jahren angefangen hatte zu arbeiten, übte er verschiedene Berufe aus, bevor er sich ganz der Kunst widmen konnte. Er entdeckte die künstlerische Praxis autodidaktisch, ohne Anleitung oder Vorbilder, in einem Umfeld fernab der Kunstwelt, und beschritt so nach und nach seinen eigenen Weg. Diese Erfahrung, bereichert durch kontrastierende Realitäten, prägt seinen sensiblen und intuitiven Schaffensprozess. Seine ersten Schritte in der Kunst unternahm er mit dem Schreiben, insbesondere mit Gedichten. Er verfasste mehrere Gedichtbände und gewann drei Literaturpreise, die ihm die Veröffentlichung seiner Werke ermöglichten. Gleichzeitig entdeckte er das Kino und erkundete dessen Möglichkeiten mit Video. Doch man kann nicht zwei Herren dienen. Die Entscheidung fiel: Er gab das Kino auf und wandte sich der Malerei zu. Stets auf der Suche nach Experimenten, bevorzugt er einen intuitiven Ansatz, bei dem Materie und Licht die Komposition des Bildes bestimmen.
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