Clara Tournay
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Clara Tournay

Frankreich • 1996

Biografie

Clara Tournay (geb. 1996) ist eine französische Künstlerin, die in Paris und den Vogesen arbeitet. Ihre Werke, die Skulptur, Installation und Malerei vereinen, erforschen Erinnerung, Sensibilität und Vergänglichkeit. Nach ihrem Kunstgeschichtsstudium an der École du Louvre im Jahr 2023 wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Puvis de Chavannes und dem Pariser Dauphine-Preis (2025) sowie dem Preis für zeitgenössische Kunst Paris I (2022), im Jahr ihrer ersten Einzelausstellung im Crous des Beaux-Arts.

Ihre Projekte entstehen in öffentlichen und privaten Institutionen, und einige ihrer Werke befinden sich in der Sammlung der Stadt Pontoise. 2025 bereitet sie einen Künstleraufenthalt in Mexiko mit dem Institut Français und dem französischen Generalkonsulat sowie eine neue Ausstellung im Salon des Beaux-Arts vor.

Clara Tournays Werk entfaltet sich wie ein langsamer Zauberspruch der Welt. Ihre Arbeiten, die zwischen Materie und Fata Morgana changieren, scheinen sich in ständiger Metamorphose zu befinden. In ihren Kompositionen erscheint die Welt wie neugeboren. Sie erforscht jenen Moment des Übergangs, in dem ein Zustand in den anderen gleitet, als ob Malerei und Skulptur den Übergang selbst festhielten, anstatt dessen Vollendung. Diese Hinwendung zur Schwelle entspricht einer Form des magischen Realismus, die auf einer erweiterten Wahrnehmung der Wirklichkeit beruht, in der Naturprozesse, Ursprungsmythen und wissenschaftliche Logik zusammenfließen.

In ihren Skulpturen setzt sie diese Interpretation fort. Stein, Glas oder Polycarbonat reagieren auf Hitze, Gewicht oder Torsion nach ihren eigenen Gesetzen. Die Falten, Risse oder Ausdehnungen sind das Ergebnis eines Prozesses und nicht einer einzelnen Geste; sie schreiben die Zeit in das Material selbst ein.

Diese Beziehung zur Transformation findet ein natürliches Echo in den Experimenten von Gerda Gruber, in denen die endgültige Form Zeugnis ablegt von einer
eher eine innere Geschichte als eine formale Absicht.

Clara Tournays Werk hinterfragt somit das, was dem Auge entgeht. Es erforscht die Schwelle, das Dazwischen, den Übergang vom Formlosen zum Greifbaren. Es beleuchtet die Phänomene, die auf die Materie einwirken, und bietet dem Betrachter eine Erfahrung, in der Zeit, Erinnerung und Wahrnehmung ineinandergreifen.
zusammenkommen.

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Skulpturen, Visage, Clara Tournay

Clara Tournay

Skulpturen . 90 x 50 x 30 cm Skulpturen . 35.4 x 19.7 x 11.8 inch

3.600 €

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