Bronzeskulpturen
Ich male mit Erden, Ocker und natürlichen Pigmenten; meine Geste, vom Atem geleitet, folgt den unmerklichen Bewegungen des Lebens.
Caroline Blanc ist eine zeitgenössische französische Künstlerin, geboren am 25. März 1981. Sie lebt derzeit in Crest in der Region Drôme, wo sie sich voll und ganz ihrer künstlerischen Tätigkeit widmet.
Schon in jungen Jahren hegte sie den Wunsch, Anime zu erschaffen. Sie träumte von einer Werkstatt, in der Farben und Materialien unter ihren Händen zum Leben erwachen würden. Dieser Traum blieb eine Zeitlang unerfüllt, wie ein zarter Faden, der ihren Weg mit einem noch unentdeckten Ausdruck verband.
Ihr Weg führte sie zunächst zum Menschlichen. Mehrere Jahre arbeitete Caroline Blanc als Sozialarbeiterin in einer psychiatrischen Einrichtung. Diese Erfahrung schärfte ihre Fähigkeit zum aufmerksamen Zuhören, ihre Achtsamkeit für Stille, innere Zustände und Emotionen, was ihren kreativen Ansatz tiefgreifend prägen sollte.
Ihr künstlerischer Ansatz wurzelt in der genauen Beobachtung der Natur und vergänglicher Phänomene. Caroline liebt es, in die Landschaft einzutauchen, der Stille zu lauschen und die subtilen Bewegungen der Welt wahrzunehmen. Wind, Wasser und Licht werden zu Ausgangspunkten, zu Vorwänden für Erkundungen.
In der intimen Atmosphäre ihres Ateliers wurde die Malerei zu einer naheliegenden Wahl. Anfänglich figurativ, entwickelte sich ihre künstlerische Praxis allmählich hin zur Abstraktion, angetrieben von dem Wunsch, dem Wesentlichen näherzukommen. Materialien wurden zu ihrer Sprache. Sie experimentierte mit Schichtungen und arbeitete mit Erden, Ocker und natürlichen Pigmenten, die sie oft auf ihren Spaziergängen sammelte und denen sie Zeit und natürlichen Prozessen ihre Magie entfalten ließ.
Gestik ist zentraler Bestandteil ihrer Arbeit. Frei, intuitiv und vom Atem geleitet, wurzelt sie in einer achtsamen Beziehung zu Körper und Atmung. Genährt von ihrer Yogapraxis wird die Malerei für sie zu einer Form bewegter Meditation, einem Dialog mit den Naturkräften, in einem Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Hingabe.
Seine Werke entfalten sich wie Übergangsräume, in denen Zeit, Bewegung und Materie ihre Spuren hinterlassen.
Sein Werk lädt uns ein, innezuhalten, nachzudenken und die Materie als greifbare Präsenz der Zeit und der Welt im Werden zu spüren.
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