Bronzeskulpturen
Alfred Smith (1854–1936) war ein französischer Maler englischer Herkunft, geboren in Bordeaux. Zu Lebzeiten berühmt, profilierte sich Smith als Meister stimmungsvoller Landschaften, Gärten und Stadtansichten. Sein Malstil vereinte Impressionismus, Postimpressionismus und frühen Fauvismus. Einige seiner Werke erinnern an die frühen Gemälde Claude Monets, insbesondere in ihrer feinen Licht- und Farbwiedergabe.
Wie die Zeitung „La Vie Bordelaise“ berichtete, zog jede seiner Einzelausstellungen in der Galerie der Gebrüder Imberti im späten 19. Jahrhundert die gesamte gesellschaftliche, elegante und künstlerische Elite von Bordeaux an. Ausgebildet von den lokalen Landschaftsmalern Léonce Chabry und Hippolyte Pradelles, gehörte Smith einem Künstlerkreis an, der von Gustave Courbet und Camille Corot inspiriert war. Später setzte er seine Ausbildung bei Amédée Baudit (1884) fort und profitierte von der Unterstützung des angesehenen Malers Alfred Philippe Roll, der seine Arbeit förderte.
Smith stellte 1880 erstmals im Pariser Salon aus, wo er eine ehrenvolle Erwähnung erhielt, und präsentierte seine Werke weiterhin regelmäßig in Frankreich, insbesondere 1883 mit „Der Quai de Bacalan am Abend“. In den 1880er Jahren avancierte er zur führenden Figur der Schule von Bordeaux und trat die Nachfolge von Louis Auguin an, obwohl er sich erst ab 1886 ganz der Malerei widmete.
1901 ließ er sich in Paris nieder, wo er Mitglied des Salon des Artistes Français wurde und gemeinsam mit Alfred Roll an der Gründung der Société Nationale des Beaux-Arts beteiligt war. Smiths Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: einer Medaille dritter Klasse im Salon des Artistes Français 1888, einer Bronzemedaille 1889 und der Auszeichnung zum Ritter der Ehrenlegion 1894. Auch auf der Weltausstellung 1900 gewann er eine Bronzemedaille.
Smith wird für seine poetischen Darstellungen von Wäldern, Gärten und Stadtlandschaften bewundert, die er mit einer subtilen und nuancierten Farbpalette wiedergibt. Zu seinen Motiven zählten Bordeaux, Paris und Venedig, bevor er das Creuse-Tal entdeckte, dessen Landschaften ihn zu einer helleren und ausdrucksstärkeren Farbpalette inspirierten. Diese Werke stellen ihn oft in die Reihe der Crozant-Schule, einer Gruppe von Künstlern, die sich von der natürlichen Schönheit der Region angezogen fühlten.
Seine Werke sind in bedeutenden öffentlichen Sammlungen vertreten. Zu den bekanntesten zählen: „Die Kais von Bordeaux, Abend“ (1892), erworben von der Stadt und im Museum der Schönen Künste von Bordeaux aufbewahrt, „Unterholz“ (1891), „Sommerliche Harmonie“ (1911) und „Porträt der Mutter des Künstlers“ im Musée d'Orsay sowie „Das Frühstück im Wald“ (1903) im Telfair Museum of Art in Savannah, Georgia.
Alfred Smith starb 1936 in Paris und hinterließ ein Werk, das für seine Lyrik, seine raffinierten Farbharmonien und seine anhaltende Sensibilität für die Landschaft gefeiert wird.
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