Bronzeskulpturen
Warum Faden verwenden? Faden ist universell, er ist das Wesen der Leinwand. Er ist der Körper des Gemäldes. Er ist auch das Symbol der Wiederholung, das durch das Gewebe dargestellt wird.
Seit meinem 15. Lebensjahr bin ich Autodidakt; Linie/Zeichnen und Farbe/Malen sind meine Werkzeuge.
Ich begann ein Studium der Bildenden Künste, dann ein DEUG in Kunstgeschichte, bevor ich Workshops in der Stadt Paris Glacière XIIIe begann, bei Jean Zuber als meinem Zeichenlehrer und später bei Gonzalo Belmonte als meinem Mallehrer.
Nach fünf Jahren Studioausbildung arbeitete ich mit zahlreichen Künstlern zusammen, darunter Babou, Tanc, Clyde Knowland und Benjamin Laading – allesamt prägende Figuren der Street-Art-Bewegung. Dabei behielt ich meinen eigenen, von der klassischen Kunst beeinflussten Stil bei und konnte gleichzeitig verschiedene Medien erkunden und die Stadt aus einer neuen Perspektive erleben.
Neugierde auf verschiedene Genres und der Wunsch, die Energie anderer Disziplinen zu verstehen, haben es mir ermöglicht, meine künstlerische Arbeit weiterzuentwickeln.
Die Entwicklungs- und Vorbereitungsphasen der Malerei – die Auswahl der Leinwand, das Aufspannen, das Grundieren – sind für mich von besonderer Bedeutung.
Heute, dem Minimalismus verpflichtet, nähere ich mich der Leinwand über ihren Inhalt und ihre Form. Dieses Interesse ähnelt der Bewegung, die sich mit Bildträger und Oberfläche auseinandersetzt. Durch diese Momente der Aneignung von Raum hat mich die Leinwand, diese alltägliche Struktur, letztlich mehr fasziniert als Pinsel.
Warum Faden verwenden? Faden ist universell, er ist das Wesen der Leinwand. Er ist der Körper des Gemäldes. Er ist auch das Symbol der Wiederholung, das durch das Gewebe dargestellt wird.
Maschinen und Industrie weisen dem Faden eine rein funktionale Funktion zu. Durch meine Wiederholungen entziehe ich ihm diese künstliche Funktion. Er ist ein Mittel zum Zweck.
Aus meinem unmittelbaren, rhythmischen und repetitiven körperlichen Kampf, diese Arbeit anzunehmen. Der Faden verschwindet und erfüllt seine Funktion. So unterwirft die durch die Anhäufung angedeutete Idee der Unendlichkeit den Betrachter dem Griff der Oberfläche, sowohl als Linienfeld als auch als Form. Befreit von den Zwängen figurativer Darstellung.
Die Hinzufügung dieser identischen Elemente geht in Richtung der Suche nach einer neuen Dialektik der Form und ihrer chromatischen Qualitäten.
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