Bronzeskulpturen
Geboren 1984 in der Präfektur Kumamoto, absolvierte Maeda das Designstudium an der Kyoto Seika Universität. Anschließend arbeitete er freiberuflich und erstellte Werbeanimationen. 2013 zog er nach Südkalifornien und widmete sich fortan der Malerei. Symmetrische Wesen aus geometrischen Formen, lange, röhrenförmige Arme, gestikulierende Hände, ausdrucksstarke Gesichter und herausgestreckte Zungen – seine Gemälde definieren psychedelische Kunst neu.
Doch erst nach seiner Rückkehr nach Japan im Jahr 2020 bereicherte Yu Maeda die japanische Keramikszene mit seinem Werk, das er jenseits des Pazifiks geschaffen hatte. Seine Skulpturen, die oft totemartige Formen aufweisen, sind eine reizvolle Mischung aus traditioneller japanischer Ästhetik und Pop-Art, durchdrungen von Huichol-Einflüssen. Maeda lässt seiner Fantasie freien Lauf. Seine Skulpturen erinnern häufig an alte Mythen und Rituale und zeugen von einer tiefen Verbundenheit mit der Erde und ihren Zyklen. Wie frisch ausgegraben, mit unversehrten Pigmenten, vereinen seine Skulpturen organische Elemente mit geometrischen Formen und leuchtenden Farben zu visuell beeindruckenden Kompositionen.
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