Carlos LAOS BRACHE
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Carlos LAOS BRACHE

Peru • 1938

« In seinem monumentalen wirbelnden Universum hat er es geschafft, seinen Anteil an der Menschlichkeit in dieser wahnsinnigen Fantasieshow zu bewahren. » sagte Gaston Diehl, Kunstkritiker und Kunsthistoriker über Laos Braché.

Biografie

Carlos Laos Braché, geboren am 3. Juli 1938 in Chincha Alta (Provinz Ica) ist ein peruanischer Maler, Zeichner und Lithograph.


Mitglied der Nachfolgebewegung des Post-Surrealismus lebt er seit 1972 in Paris. Er ist auch Illustrator von Kinderbüchern und seine Werke trägt die Signatur Braché.


Carlos Laos Braché ist ein peruanischer Maler, Zeichner, Lithograph und Illustrator, dessen Werk ein tief persönlich universum entwickelt, das auf dem Surrealismus aufbaut.


Er wird in Chincha Alta, in der peruanischen Provinz Ica, geboren. Sein Geburtsdatum ist Gegenstand einer Diskrepanz zwischen den Quellen: lange Zeit angegeben als 194, wird es heute durch einige Quellen wie den 3. Juli 1938 dokumentiert, basierend auf den städtischen Registern seiner Geburtsstadt.


Braché studierte Malerei an der École nationale supérieure des beaux-arts von Lima. Das Museo Ralli datiert diese Ausbildung zwischen 1962 und 1968. Nach seinem Studium unterrichtete er an der École régionale des beaux-arts d'Ica, wo er anschließend Direktor wurde.


Sein Weg nimmt eine neue Richtung, als er 1972 nach Paris zieht. Dort vertieft er seine Ausbildung insbesondere im Bereich der Lithographie an der École nationale supérieure des beaux-arts. Frankreich wird somit zum Hauptgebiet der Entwicklung seiner künstlerischen Karriere.


Malerei, Zeichnung und grafische Werke nehmen eine ergänzende Stellung in seiner Praxis ein. Braché entwickelt schrittweise eine unmittelbar erkennbare Sprache, in der die Zeichnung eine fundamentale Funktion bewahrt. Seine Figuren werden durch weiche und nervöse Linien konstruiert und dann mit einer oft sehr intensiven Farbe durchdrungen.


Sein figurativer universum entzieht sich jedoch jeder realistischen Darstellung. Menschliche Figuren verwandeln sich in hybride, manchmal groteske, manchmal komische Figuren, umgeben von Objekten oder Zeichen, deren Bedeutung bewusst unklar bleibt. Die Proportionen geraten durcheinander, die Räume werden unmöglich und die Situationen scheinen der Traum anzugehören.


Diese Dimension führt dazu, sein Werk dem Surrealismus oder Post-Surrealismus zuzuordnen. Das Museo Ralli betont insbesondere die traumhafte Dimension seiner Kompositionen und die Rolle, die seine Imagination und seine persönlichen Erfahrungen bei der Formung dieses Universums spielen.


Die Farbe ist das andere große Element seiner Sprache. Tiefes Blau, Rot, Orange, Grün und Rosa stehen häufig in seinen Kompositionen im Kontrast zueinander. Pigmente können in Flächen verwendet werden, aber auch ausgedehnt oder übereinander gelegt werden, wodurch ein gemaltes Material entsteht, das im Gegensatz zur grafischen Präzision der Zeichnung steht.


Diese Freiheit erklärt die Vielfalt der von dem Künstler eingesetzten Techniken: Malerei, Zeichnung, Pastell, Mixed Media und Lithographie. Verkaufskataloge dokumentieren insbesondere mehrere Papierwerke, die in Mixed Media oder Pastell grasstechnik ausgeführt wurden.


Parallel dazu entwickelt Braché eine Tätigkeit als Illustrator, insbesondere für Kinderliteratur. Er illustrierte unter anderem Petit-Arbre cherche ses frères de Yak Rivais im Jahr 1989 und L'Arbre merveilleux de Jorge Nájar im selben Jahr.


Sein Werk erhält verschiedene Anerkennungen in Frankreich und Peru. Er wird beispielsweise von der Fondation Taylor ausgezeichnet, die ihm 2022 den Preis Roger-Marage verleiht.


Das Werk von Carlos Braché nimmt somit eine singuläre Position zwischen dem europäischen surrealistischen Erbe und dem lateinamerikanischen Imaginären ein. Seine Kunst sucht nicht primär danach, eine präzise Geschichte zu erzählen, sondern eine Begegnung mit einer parallelen Welt hervorzurufen: einem Raum, der mit fremden Figuren, unerklärlichen Situationen und besonders ausdrucksstarken Farben bevölkert ist.
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Gemälde, Le rêve de la conclusion, Carlos LAOS BRACHE

Carlos LAOS BRACHE

Gemälde . 31 x 40 x 0.1 cm Gemälde . 12.2 x 15.7 x 0 inch

490 €

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