Diese Arbeit reflektiert den Prozess der inneren Vervielfachung – die subtile Bewegung von Gedanken und imaginierten Szenarien, die sich fortwährend im Bewusstsein entfalten. Was anfänglich als Hintergrundströmung existiert, nimmt allmählich sichtbare Form an und wird zu etwas, das wahrgenommen und festgehalten werden kann.
Die Geste der Nähe deutet nicht auf eine Abgrenzung von inneren Regungen hin, sondern vielmehr auf deren Akzeptanz. Statt Unterdrückung entsteht ein Raum für Interaktion – ruhig, aufmerksam und frei vom Zwang, jeden Impuls zu kontrollieren. Das Bild fängt einen Moment ein, in dem die innere Bewegung von einem undefinierten Fluss zu bewusster Präsenz übergeht.