Bronzeskulpturen
Die 1991 in Rosario, Argentinien, geborene Giuliana Federico entwickelte seit ihrer Jugend eine künstlerische Sprache, die visuelle Wahrnehmung mit organischer Erkundung verbindet. Ihre Ausbildung begann mit einem dreijährigen Modedesign-Studium, das sie der Malerei als ihrem bevorzugten Ausdrucksmittel näherbrachte und ihre Forschung auf die Bildende Kunst ausrichtete. Nach einem Studienaufenthalt in Argentinien zog sie nach Italien und ließ sich in Florenz nieder, einer Stadt, die sie aus kulturellen und persönlichen Gründen wählte.
In ihrer bildnerischen Forschung wurzelt ihre Arbeit in der Anthroposophie und erforscht die Metamorphose als universelles Prinzip durch organische Verschmelzungen, die einen Dialog zwischen biologischer Materie und der spirituellen Dimension schaffen. Natürliche Prozesse und zelluläre Transformationen werden in eine symbolische Sprache übersetzt. Dabei verwendet sie eine Mischtechnik auf Papier mit Schichtungen aus Öl, Acryl und Tusche, um innere Geografien sichtbar zu machen.
Ihre Papierarbeiten – ausgewählt aufgrund ihrer Unmittelbarkeit und Zerbrechlichkeit – werden zu experimentellen Feldern, in denen die Grenzen zwischen den Formen verschwimmen. Die Kompositionen, obwohl von eingehendem Studium geprägt, bewahren sich eine Offenheit für Interpretationen und laden den Betrachter zu einer aktiven und zutiefst persönlichen Auseinandersetzung ein.
Sie lebt und arbeitet derzeit in Italien und entwickelt Projekte, die Kunst als Raum der Verbindung und Transformation erforschen. Seit 2025 kooperiert sie mit der Tobian Art Gallery, und einige ihrer Werke befinden sich bereits in Privatsammlungen weltweit.
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