Bronzeskulpturen
Ziel seiner Arbeit ist es, den besonderen Rhythmus der Welt und der Natur zu beobachten, um ihn zu extrahieren, zu erfassen und in seine abstrakte Sprache zu übersetzen.
Lebt und arbeitet abwechselnd in Brüssel und St. Nazaire.
Nina De Angelis ist eine multidisziplinäre Künstlerin.
Sie wählt Tusche und Bewegung als ihre primären Materialien. Tusche eignet sich besonders gut, um über Zeit zu schreiben. Bewegung ist ihrerseits sowohl Gegenstand als auch wichtigstes Gestaltungsmittel. Ziel ihrer Arbeit ist es, den besonderen Rhythmus der Welt und der Natur zu beobachten, ihn zu erfassen, zu analysieren und in ihre abstrakte Bildsprache zu übersetzen. Manchmal entwickelt sie aus der Malerei eine Performance, um den Tanz, den ihr der Pinsel lehrt, weiterzuentwickeln. Ein anderes Mal wendet sie sich der Installation zu, um der Geste den nötigen Raum zu geben. Wie kann man den Rhythmus der Zeit erahnen? Wie lässt er sich auf das leere Blatt Papier übertragen? Wie kann man die Schwingungen der Welt um sich herum einfangen? Inspiriert von Rothko und dessen mystischer Beziehung zur Kunst, versucht Nina De Angelis, die Geheimnisse des Universums durch poetische und bildnerische Experimente zu ergründen.
Ihre malerischen Gesten werden so zu einem Tanz, einem wortlosen Mantra, das vom Akt des Malens erzählt. Sie erfindet Repertoires an Gesten, Aufzeichnungen von Impulsen, Alphabete abstrakter Sprachen. Für die Künstlerin bedeutet Malen, die Oberfläche der Bewegung zu enthüllen. Poetisches Schreiben begleitet die Malerei und ihre Praxis, schärft ihren alltäglichen Blick und verleiht ihren Pinselstrichen Schwung.
„Zeichnen ist ein Spiel, dessen Regeln erst im Laufe der Geste erfunden werden.“
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