Bronzeskulpturen
Geleitet von seinem Motto „Wirf es nicht weg – ich finde eine Verwendung dafür“, verwandelt er weggeworfene Materialien in einzigartige Werke, indem er gefundene Formen, Geschichte und spielerische Funktion miteinander verbindet.
Paul Sous, auch bekannt als Käpten Nobbi, wurde 1990 in Stolberg geboren und lebt und arbeitet in Aachen. Von 2007 bis 2010 absolvierte er eine Ausbildung zum Schilder- und Leuchtreklamehersteller, gefolgt von einem Grunddiplom in Gestaltung an der Berufsschule GuT von 2011 bis 2012. Anschließend studierte er von 2013 bis 2016 Kunsthandwerk an der Akademie Gut Rosenberg der Handwerkskammer Aachen. Seit 2017 ist er als freischaffender Künstler tätig.
Geleitet von seinem Motto „Nicht wegwerfen – daraus lässt sich noch etwas machen“, bezieht Sous seine Materialien aus Recyclingzentren, Baucontainern und Sperrmüll. Häufig verarbeitet er Alltagsgegenstände wie Milchkartons und haucht ihnen in seinen Werken neues Leben ein. Jedes seiner Werke – ob Gemälde oder Skulptur – ist ein Unikat, denn die Materialien selbst tragen ihre eigene Geschichte in sich. Die Farben und Formen dieser Fundstücke dienen ihm als Ausgangspunkt für seinen kreativen Prozess.
Sous, der aus der Welt der Leuchtreklame kommt, ist besonders daran interessiert, Werke zu schaffen, die über die reine Ästhetik hinausgehen und eine zusätzliche Funktion erfüllen, beispielsweise als Lichtobjekte. Seine Arbeiten zeichnen sich oft durch einen spielerischen Charakter aus und nehmen sich selbst nicht immer allzu ernst.
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