Präsentation

Thomas Schütte wurde 1954 in Oldenburg geboren. Er ist ein deutscher Bildhauer, der heute in Düsseldorf lebt und arbeitet. Er studierte ab 1973 an der Kunstakademie in Düsseldorf unter den Fittichen von Gerhard Richter und Fritz Schweiger und stellte 1979 zum ersten Mal aus. Er ist einer der gefragtesten zeitgenössischen Bildhauer. Seine Arbeit beschränkt sich jedoch nicht nur auf Skulpturen, sondern er fertigt auch Aquarelle auf verschiedenen Materialien sowie Zeichnungen in Form von Tagebüchern und Keramiken an. Seine Werke behandeln die Probleme unserer zeitgenössischen Gesellschaften mit einer Prise Humor, Zynismus und Sensibilität.

Inspiriert von der Pop Art und dem Minimalismus sind seine Modelle architektonisch. Er schafft Räume, Häuser, aber auch Museen und Künstlerateliers. Er ist ein kreativer Architekt, der versucht, Gebäude zu errichten, die mit der Natur verschmelzen. 2019 wird eine seiner Kreationen in Krefeld errichtet, um das 100-jährige Jubiläum des Bauhauses, der hoch angesehenen deutschen Schule für Architektur und angewandte Kunst, zu feiern. Seine monumentalen menschlichen und zoomorphen Figuren sind sein Markenzeichen, oft farbenfroh, manchmal animiert, mit übertriebenen, einschüchternden Gesichtszügen. Er arbeitet mit der Inszenierung, schafft ihnen eine Umgebung und realisiert so Installationen mit bemalten Fahnen, Ringen, schwarzen Zitronen oder lässt einige seiner Skulpturen Rauch spucken. 

Außerdem spielt er mit der männlichen Figur und den Stereotypen, mit denen man sie verbindet. Der Künstler bricht den starken, mächtigen und arroganten Mann, indem er ihn einkerkert: Seine virilen Bronzemänner haben ihre Füße "in Lehm verfangen. Sie können sich nicht herausziehen", verrät er. Seine weiblichen Darstellungen sind dagegen weicher. Der Künstler fotografiert auch gerne die Figuren, die er als Modelle für seine Skulpturen verwendet, wie z. B. Innocenti, das er 1994 geschaffen hat.  Er beschäftigt sich mit bestimmten Themen, die in seiner Arbeit immer wieder auftauchen, wie der Kalte Krieg, der Wiederaufbau  oder der Terrorismus.

Für seine Skulpturen verwendet er eine Vielzahl von Materialien, sowohl Lehm, Holz und Bronze als auch untypischere Materialien wie Plastik, Eisen oder Licht. Er legt großen Wert auf die Auswahl der Materialien und die Art und Weise, wie er sie bearbeitet.

Schüttes Werke wurden in Museen und Galerien auf der ganzen Welt ausgestellt, in der National Gallery in London, im Stedelijk Museum in Amsterdam, im Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid und im Los Angeles County Museum of Art, im Museum of Modern Art in New York ... In den 1990er Jahren schuf er verschiedene öffentliche Großskulpturen wie Large Ghosts (1996). Im Jahr 2019 wird ihm eine Ausstellung in der Monnaie de Paris gewidmet.


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Wer ist der Künstler?

Thomas Schütte wurde 1954 in Oldenburg geboren. Er ist ein deutscher Bildhauer, der heute in Düsseldorf lebt und arbeitet. Er studierte ab 1973 an der Kunstakademie in Düsseldorf unter den Fittichen von Gerhard Richter und Fritz Schweiger und stellte 1979 zum ersten Mal aus. Er ist einer der gefragtesten zeitgenössischen Bildhauer. Seine Arbeit beschränkt sich jedoch nicht nur auf Skulpturen, sondern er fertigt auch Aquarelle auf verschiedenen Materialien sowie Zeichnungen in Form von Tagebüchern und Keramiken an. Seine Werke behandeln die Probleme unserer zeitgenössischen Gesellschaften mit einer Prise Humor, Zynismus und Sensibilität.

Inspiriert von der Pop Art und dem Minimalismus sind seine Modelle architektonisch. Er schafft Räume, Häuser, aber auch Museen und Künstlerateliers. Er ist ein kreativer Architekt, der versucht, Gebäude zu errichten, die mit der Natur verschmelzen. 2019 wird eine seiner Kreationen in Krefeld errichtet, um das 100-jährige Jubiläum des Bauhauses, der hoch angesehenen deutschen Schule für Architektur und angewandte Kunst, zu feiern. Seine monumentalen menschlichen und zoomorphen Figuren sind sein Markenzeichen, oft farbenfroh, manchmal animiert, mit übertriebenen, einschüchternden Gesichtszügen. Er arbeitet mit der Inszenierung, schafft ihnen eine Umgebung und realisiert so Installationen mit bemalten Fahnen, Ringen, schwarzen Zitronen oder lässt einige seiner Skulpturen Rauch spucken. 

Außerdem spielt er mit der männlichen Figur und den Stereotypen, mit denen man sie verbindet. Der Künstler bricht den starken, mächtigen und arroganten Mann, indem er ihn einkerkert: Seine virilen Bronzemänner haben ihre Füße "in Lehm verfangen. Sie können sich nicht herausziehen", verrät er. Seine weiblichen Darstellungen sind dagegen weicher. Der Künstler fotografiert auch gerne die Figuren, die er als Modelle für seine Skulpturen verwendet, wie z. B. Innocenti, das er 1994 geschaffen hat.  Er beschäftigt sich mit bestimmten Themen, die in seiner Arbeit immer wieder auftauchen, wie der Kalte Krieg, der Wiederaufbau  oder der Terrorismus.

Für seine Skulpturen verwendet er eine Vielzahl von Materialien, sowohl Lehm, Holz und Bronze als auch untypischere Materialien wie Plastik, Eisen oder Licht. Er legt großen Wert auf die Auswahl der Materialien und die Art und Weise, wie er sie bearbeitet.

Schüttes Werke wurden in Museen und Galerien auf der ganzen Welt ausgestellt, in der National Gallery in London, im Stedelijk Museum in Amsterdam, im Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid und im Los Angeles County Museum of Art, im Museum of Modern Art in New York ... In den 1990er Jahren schuf er verschiedene öffentliche Großskulpturen wie Large Ghosts (1996). Im Jahr 2019 wird ihm eine Ausstellung in der Monnaie de Paris gewidmet.

Wann wurde Thomas Schütte geboren?

Das Geburtsjahr des Künstlers ist 1954.