Bronzeskulpturen
Meine Malerei bewegt sich an der Grenze zwischen Abstraktion und Figuration.
Ein Etui mit Buntstiften aus Venezuela, ein Geschenk einer Tante. Und plötzlich öffnet sich die Welt – eine Welt voller Fragen, ein offenes Tor zu den Pfaden der Malerei. Ich war fünf Jahre alt. Seitdem hat mich die Malerei nie mehr verlassen, das Stifte-Etui ebenso wenig. Als Autodidaktin, die ihre Leidenschaft für die Kunst mit dem Familienleben und einer beruflichen Laufbahn in der Sonderpädagogik vereinbart, habe ich mein lebensnotwendiges Bedürfnis nach Kreativität ständig genährt und mich ihr phasenweise, aber immer mit Leidenschaft gewidmet. Mit dreißig Jahren, als Mutter von zwei Kindern, verwirklichte ich einen Traum, den ich bis dahin für unerreichbar hielt: den Besuch der Kunsthochschule (École des Beaux-Arts). Ein Jahr lang ließ ich mich in Reims als Gasthörerin in Abendkursen in verschiedenen Druckgrafik-Techniken ausbilden.
Meine Malerei bewegt sich an der Grenze zwischen Abstraktion und Figuration. Durch den Einsatz vielfältiger Materialspiele und unterschiedlichster Techniken inszeniere ich gerne Elemente, die scheinbar nichts gemeinsam haben, denen es aber gelingt, zusammen eine einzigartige Harmonie zu bilden. In der Verbindung von Collage und Mischtechnik ist mein Schaffen intuitiv und stark von meinem Blick als Frau geprägt.
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