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Biografie
Virginie Galy entwickelt eine grafische Arbeit rund um Geometrie, Rhythmus und Wiederholung.
Durch ihre Serie gestaltet sie handgemachte Kompositionen, die inspiriert sind unter anderem von Mandalas und Walliser Tapeten. Ihre Werke bauen sich schrittweise auf, Motiv nach Motiv, Linie nach Linie, in einem Prozess, in dem das Zeichnen sowohl eine künstlerische Geste als auch eine kontemplative Praxis wird.
Die Wiederholung und die Präzision der Linie gebären komplexe grafische Architekturen, die mit Symmetrie, Bewegung und Gleichgewicht spielen. Jede Komposition entwickelt sich intuitiv, bis sie ihre eigene Harmonie findet.
Aus der Ferne bieten ihre Werke eine globale, strukturierte und fast hypnotische Lesart. Näher herangehend enthüllen sie die Fülle der handwerklichen Arbeit: eine Vielzahl von Details, Variationen und subtilen Unregelmäßigkeiten.
An der Grenze zwischen geometrischer Abstraktion, zeitgenössischer Zeichnung und meditativer Kunst lädt die Arbeit von Virginie Galy den Blick somit ein, langsamer zu werden und sich im Motiv zu verlieren.
Im Jahr 2026 stellt sie insbesondere eine Reihe von zweiundzwanzig Werken der Serie bei einer persönlichen Ausstellung in Burgund aus.