Bronzeskulpturen
Maka Zedelashvili ist eine georgische Multimedia-Künstlerin, geboren 1986, die in Tiflis lebt und arbeitet. Ihre Karriere umfasst mehr als drei Jahrzehnte künstlerischer Praxis, internationale Ausstellungen, Künstlerresidenzen und kulturelle Kooperationen. Mit einem Master-Abschluss in Bildender Kunst und Digitalmodellierung hat sie eine unverwechselbare Bildsprache entwickelt, die traditionelle künstlerische Techniken mit zeitgenössischen Multimedia-Ansätzen verbindet. Geboren und aufgewachsen in Georgien, entdeckte Zedelashvili schon früh ihre Leidenschaft für die Kunst. Von ihrer Mutter ermutigt, obwohl ihre Familie keinen künstlerischen Hintergrund hatte, studierte sie an der Kunstakademie und etablierte sich anschließend auf einer erfolgreichen internationalen Karriere. Ihre Arbeiten thematisieren existenzielle Kämpfe, kulturelles Gedächtnis, Frauenrechte, Spiritualität, sakrale Traditionen und den zeitgenössischen gesellschaftlichen Diskurs. Inspiriert vom reichen kulturellen Erbe Georgiens und dessen postsowjetischer Transformation, schafft sie Werke, die das Verhältnis zwischen der physischen und der metaphysischen Welt untersuchen. Mithilfe von Malerei, Multimedia-Installationen und digitalen Prozessen lädt sie die Betrachter in reflektierende Räume ein, in denen Mythologie, Erinnerung und zeitgenössische Erfahrung aufeinandertreffen. Wiederkehrende Motive wie weibliche Figuren, symbolische Objekte, traumhafte Landschaften und vielschichtige Erzählungen dienen in ihrem Werk als Mittel zur Auseinandersetzung mit Identität, Resilienz, Entwurzelung und Zugehörigkeit. Ihre Arbeiten vereinen poetische Sensibilität mit kritischer Auseinandersetzung und schaffen so visuelle Erlebnisse, die gleichermaßen intim und universell verständlich sind. Zedelashvilis Werke wurden in renommierten Institutionen und auf internationalen Veranstaltungen ausgestellt, darunter die XV. Biennale von Florenz, das Große Ägyptische Museum, das Nationale Museum der Ägyptischen Zivilisation, das Georgische Nationalmuseum, das Historische Museum von Tiflis, das Shalva-Amiranaschwili-Museum für Georgische Kunst, das Kunstmuseum Batumi und das Staatliche Kunstmuseum in Baku. Ihre Einzelausstellungen wurden in Georgien und Deutschland präsentiert, unter anderem im Atelier Hamann in Hannover, der Galerie Khomli in Heidelberg, der Ria Keburia Stiftung, der ArtUp Gallery in Batumi, der International Art Center Gallery in Tiflis, der Fabrika Tbilisi und dem Literaturmuseum Georgiens. Neben ihren Ausstellungsaktivitäten nahm sie an zahlreichen internationalen Residenzen, Symposien und Kulturforen in Europa, dem Nahen Osten und dem Kaukasus teil. Ihre Werke befinden sich in Privatsammlungen in Georgien, Deutschland, Italien, Kanada, der Ukraine, Aserbaidschan und den Vereinigten Staaten. Maka Zedelashvili entwickelt ihre multidisziplinäre Praxis stetig weiter, verbindet Tradition und Innovation und bietet tiefgründige Reflexionen über menschliche Erfahrung, kulturelle Identität und die anhaltende Kraft des visuellen Erzählens.
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