Präsentation

Méret Oppenheim wurde am 6. Oktober 1913 in Berlin geboren. Oppenheim ist benannt nach Meretlein, einem wilden Kind, das im Wald lebt, aus dem Roman Grüner Heinrich von Gottfried Keller. Oppenheim hatte zwei Geschwister, eine Schwester namens Kristin (geboren 1915) und einen Bruder namens Burkhard (geboren 1919). Ihr Vater, ein deutsch-jüdischer Arzt, wurde bei Ausbruch des Krieges 1914 zur Armee eingezogen. Daher zogen Oppenheim und ihre Mutter, die Schweizerin war, zu Oppenheims Großeltern mütterlicherseits nach Delémont in der Schweiz. In der Schweiz kam Oppenheim von klein auf mit Kunst und Künstlern in Berührung. Oppenheim wurde von ihrer Tante Ruth Wenger inspiriert, insbesondere von Wengers Hingabe an die Kunst und ihrem modernen Lebensstil.

Oppenheim entdeckte die Schriften von Carl Jung, einem Freund ihres Vaters, und wurde 1928 inspiriert, ihre Träume aufzuzeichnen. Ihre Träume sollten ihr zeitlebens als wichtige Quellen für einen Großteil ihrer Kunst dienen. Das Werk von Paul Klee, dem 1929 eine Retrospektive in der Basler Kunsthalle gewidmet war, übte einen weiteren starken Einfluss auf Oppenheim aus und weckte in ihr das Interesse für die Möglichkeiten der Abstraktion.

1932, im Alter von 18 Jahren, zog Oppenheim nach Paris und besuchte sporadisch die Académie de la Grande Chaumière. 1933 lernt sie Hans Arp und Alberto Giacometti kennen, die sie nach einem Besuch in ihrem Atelier und der Besichtigung ihrer Arbeiten zur Teilnahme an der surrealistischen Ausstellung im "Salon des Surindépendants" einladen, die vom 27. Oktober bis 26. November in Paris stattfindet. Oppenheim lernt André Breton kennen und beginnt, an den Treffen des surrealistischen Kreises im Café de la Place Blanche teilzunehmen. Der konzeptionelle Ansatz von Marchel Duchamp, Max Ernst und Francis Picabia wird für ihr Werk wichtig.


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Design, Traccia, Meret Oppenheim

Traccia

Meret Oppenheim

Design - 64 x 68 x 53 cm

7.500 €

Drucke, Untitled, Meret Oppenheim

Untitled

Meret Oppenheim

Drucke - 31.5 x 48 cm

1.500 €

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Sans titre

Meret Oppenheim

Drucke - 23 x 17 x 0.2 cm

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Wer ist der Künstler?

Méret Oppenheim wurde am 6. Oktober 1913 in Berlin geboren. Oppenheim ist benannt nach Meretlein, einem wilden Kind, das im Wald lebt, aus dem Roman Grüner Heinrich von Gottfried Keller. Oppenheim hatte zwei Geschwister, eine Schwester namens Kristin (geboren 1915) und einen Bruder namens Burkhard (geboren 1919). Ihr Vater, ein deutsch-jüdischer Arzt, wurde bei Ausbruch des Krieges 1914 zur Armee eingezogen. Daher zogen Oppenheim und ihre Mutter, die Schweizerin war, zu Oppenheims Großeltern mütterlicherseits nach Delémont in der Schweiz. In der Schweiz kam Oppenheim von klein auf mit Kunst und Künstlern in Berührung. Oppenheim wurde von ihrer Tante Ruth Wenger inspiriert, insbesondere von Wengers Hingabe an die Kunst und ihrem modernen Lebensstil.

Oppenheim entdeckte die Schriften von Carl Jung, einem Freund ihres Vaters, und wurde 1928 inspiriert, ihre Träume aufzuzeichnen. Ihre Träume sollten ihr zeitlebens als wichtige Quellen für einen Großteil ihrer Kunst dienen. Das Werk von Paul Klee, dem 1929 eine Retrospektive in der Basler Kunsthalle gewidmet war, übte einen weiteren starken Einfluss auf Oppenheim aus und weckte in ihr das Interesse für die Möglichkeiten der Abstraktion.

1932, im Alter von 18 Jahren, zog Oppenheim nach Paris und besuchte sporadisch die Académie de la Grande Chaumière. 1933 lernt sie Hans Arp und Alberto Giacometti kennen, die sie nach einem Besuch in ihrem Atelier und der Besichtigung ihrer Arbeiten zur Teilnahme an der surrealistischen Ausstellung im "Salon des Surindépendants" einladen, die vom 27. Oktober bis 26. November in Paris stattfindet. Oppenheim lernt André Breton kennen und beginnt, an den Treffen des surrealistischen Kreises im Café de la Place Blanche teilzunehmen. Der konzeptionelle Ansatz von Marchel Duchamp, Max Ernst und Francis Picabia wird für ihr Werk wichtig.

Was sind seine 3 Hauptwerke?

Wann wurde Meret Oppenheim geboren?

Das Geburtsjahr des Künstlers ist 1913.