Bronzeskulpturen
ƒrac†ured eidos. From graffiti to abstraction.
Die Verschmelzung von Zufall und Kontrolle, Fluss und Plan, Mensch und Maschine, Perfektion und Fehler, Analog und Digital.
Vadim ist ein bildender Künstler, der an der Schnittstelle von Abstraktion, algorithmischem Denken und Zufall arbeitet. Seine künstlerische Praxis erforscht die Spannung zwischen Präzision und Störung und untersucht den Raum zwischen menschlicher Geste und Maschinenlogik.
Seine Werke, die aus der russischen Graffiti-Szene der frühen 2000er-Jahre hervorgingen und später von einer designorientierten Ordnung geprägt wurden, entwickelten sich zu einer strukturierten, symmetrischen Bildsprache, die auf Prinzipien der Balance und inneren Ordnung basiert. Die Kompositionen wirken stabil und in sich abgeschlossen, stehen aber in ständiger Wechselwirkung mit der Instabilität der realen Welt. Er arbeitet mit Acryl, Spraydose, Glas, Spiegeln, Metall und hybriden analog-digitalen Verfahren.
Vadims abstrakte Praxis entwickelte sich aus einem Sprachwandel – der Suche nach Formen, die Erinnerung, Verdrängung und zeitliche Spannung fassen können. Nach politischem Druck im Jahr 2022 zog er um, ein Übergang, der seinen Fokus auf innere Strukturen und stille Systeme verstärkte. Seine Werke fungieren als Räume, in denen Vergangenheit und Zukunft ohne Erzählung aufeinandertreffen. Sie sprechen durch die Stille.
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