Bronzeskulpturen
Ihre Arbeit verknüpft Ökologie, Psychologie und Anthropologie, indem sie kulturelle Codes und Symbole neu zusammensetzt, um deren Relevanz für die heutige Zeit zu hinterfragen.
Olesya Gonserovskaya (geb. 1987 in Leningrad) ist eine interdisziplinäre Künstlerin, die derzeit in Spanien lebt und weltweit tätig ist. Ihre Praxis verbindet Installation, Video, Performance, Zeichnung, Skulptur und textile Assemblage. Dabei arbeitet sie oft mit Materialien, die eine eigene Dynamik besitzen, wie Pflanzen, Tinte, organische Stoffe und Solarenergie. Sie untersucht die Schnittpunkte von Ökologie, Psychologie und Anthropologie mit kulturellen Codes und Symbolen.
Als Mitglied der Kunstgruppe de_colonialanguage präsentierte sie Soloprojekte in Armenien, Montenegro, Georgien und Russland. Ihre Gruppenausstellungen führten sie in Institutionen und zu Festivals u. a. in Deutschland, den Niederlanden, Indien, Südkorea und den USA. Ihre Werke sind in den Sammlungen des Anna-Achmatowa-Museums, des CICA Museum (Südkorea) und der Ria Keburia Foundation (Georgien) vertreten. Mit Studienabschlüssen der St. Petersburger Akademie für Industriekunst, des Pro Arte Instituts und der Rodtschenko-Kunstschule vereint sie akademische Formlehre mit sozialer Forschung und digitalen Formaten zu einer offenen künstlerischen Form, die Raum für Humor und individuelle Erfahrung lässt.
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