Bronzeskulpturen
Elias Naman wurde 1980 in Yabroud, Syrien, geboren. Nach seinem Abschluss an der Fakultät für Bildende Künste in Damaskus kam er 2003 nach Italien und schrieb sich an der Kunstakademie Carrara ein. Dort erwarb er 2009 ein vierjähriges Diplom und 2011 eine Spezialisierung in Bildhauerei, die er mit Auszeichnung abschloss. Er bevorzugt seit jeher den figurativen Stil und arbeitet ausschließlich mit Marmor von Hand, ohne den Einsatz von Maschinen, genau wie Michelangelo vor über fünfhundert Jahren.
Seine Arbeitsweise wurzelt in Tradition und Klassizismus: Er arbeitet direkt am Marmorblock, ohne Modell oder Zeichnung als Zwischenstufe. Für Elias Naman ist Marmor ein lebendiges, empfindsames Material. Eine Stimme, die gehört und in die Seele übertragen werden will, die den Geist des Klassizismus mit tiefsten emotionalen Impulsen verbindet. Ob er nun das Statuenweiß von Carrara oder das Grau von Bardiglio bearbeitet, aus seinen Händen entstehen symphonische Kunstwerke, die den Geist des Klassizismus mit den emotionalen Regungen der jeweiligen Epoche vereinen.
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