Bronzeskulpturen
2012 startete Alex Prager die Serie „Compulsion“, die die Wahrnehmung von Tragödien erforscht. Jedes Werk stellt ein realistisches Bild eines dramatischen Ereignisses (Unfall, Brand, Zusammenstoß) einer Nahaufnahme eines Auges gegenüber, das intensive Emotionen ausdrückt. Inspiriert von den Filmen Douglas Sirks und den Fotografien Enrique Metinides' spielt Alex mit Verwirrung und überlässt es den Betrachtern, den Ursprung der Emotionen zu interpretieren. Diese Mehrdeutigkeit wirft Fragen nach der Realität von Bildern und den Reaktionen auf, die sie hervorrufen. Die Gewinnerin des Paul-Huf-Preises im FOAM Museum begleitet ihre Ausstellungen mit dem Kurzfilm „La Petite Mort“ (Der kleine Tod) und erweitert damit ihre künstlerische Auseinandersetzung.
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