Bronzeskulpturen
Ich arbeite sowohl im öffentlichen Raum als auch im Atelier und betreibe persönliche Forschung im Bereich der Ästhetik des Schreibens und seiner Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte.
Künstlerstatement
Ich arbeite mit Formularen, die nie so richtig an ihrem Platz bleiben.
Mich interessiert nicht das Bild als Ergebnis, sondern das Bild als Phänomen: eine Zone der Turbulenzen, ein Organismus im Wandel, eine Substanz, die noch nach ihrer eigenen Kohärenz sucht. Jeder Eindruck, jede Überlagerung, jede Verzerrung ist ein Weg, das Leben der Formen zu enthüllen – ihr Zögern, ihr Überfließen, ihr Verlangen nach Neugestaltung.
Ich beginne oft mit sehr strukturierten Elementen: Linien, Netzwerken, Symmetrien, Silhouetten. Dann treibe ich sie so weit, bis sie zerbrechen, sich widersprechen oder sich in zwei Teile spalten. Das Werk entsteht in diesem Spannungsfeld: im Ungleichgewicht, in der Instabilität, in einem Chaos, das ich zu lenken versuche, ohne es zu ersticken.
Ich suche eher nach Spannung als nach einer Lösung.
Viele meiner Bilder sind vom Körper, von Lebewesen oder von Formen inspiriert, die beinahe als solche gelten könnten. Hybridisierungen, Fragmente, Energien statt Figuren. Mich zieht es zu dieser Grenze, an der man nicht mehr weiß, ob man ein Organ, ein Lebewesen, eine Topografie oder eine Abstraktion vor sich hat. Diese Mehrdeutigkeiten erlauben es mir, verschiedene Interpretationsebenen gleichzeitig wirken zu lassen, ohne das Bild auf eine einzige Identität zu beschränken.
Technisch gesehen dient mir der Siebdruck sowohl als Werkzeug als auch als Experimentierfeld. Ich schätze seine Fähigkeit, einen Rahmen vorzugeben und gleichzeitig Raum für Zufall, Maserung und Variation zu lassen. Meine Drucke entstehen oft aus dem Zusammenspiel von Präzision und Exzess. Ich versuche nicht, alles zu kontrollieren; vielmehr suche ich nach Situationen, in denen das Material seine eigene Logik entwickelt.
Wenn sich aus meiner Arbeit eine persönliche Ästhetik ergibt, so liegt sie zweifellos in dieser Idee begründet: Formen zu schaffen, die offen, lebendig und im Wandel begriffen bleiben.
Formen, die nicht stillstehen, die nicht erstarren, die sich auch dann noch bewegen, wenn die Tinte getrocknet ist.
Wählen Sie Ihre Einstellungen aus.
Die Kunst gehört Ihnen
Passwort vergessen?
Keine Sorge! Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein. Dann bekommen Sie eine E-Mail, um Ihr Passwort zurückzusetzen.
RückgabeLaden Sie ein Bild hoch und entdecken Sie ähnliche Werke auf Artsper