Die Galerie Arnaud Lebecq setzt ihre Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen asiatischen Kunstszene mit einem Ausflug nach Indien und Vietnam fort. Wir freuen uns außerdem, die Teilnahme der Galerie an der 6. Ausgabe des Printemps Asiatique (7.–16. Juni) bekanntzugeben. Das Verhältnis zwischen Mensch und Natur ist komplex, und die Vielfalt ihrer Ausdrucksformen ist eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration. Doppelte Natur, doppelte Natur … Da unsere Zeit dringend eine Neubewertung unseres Handelns erfordert, präsentieren wir die Ansätze zweier Künstler, die scheinbar diametral entgegengesetzt sind: des indischen Künstlers Avishek Sen und des französisch-vietnamesischen Künstlers Florian Song Nguyen. Ihre grenzenlose Inspiration und Neugier finden scheinbar widersprüchliche Ausdrucksformen. In Wirklichkeit ergänzen sie sich. Der dynamische Avishek Sen gestaltet mit seinen farbenfrohen Aquarellen den Dialog zwischen Mensch und Natur neu. Der kontemplative Florian Song Nguyen stellt die Natur in seinen Tuschezeichnungen mit einem intimen, fast wissenschaftlichen Ansatz naturalistisch und beinahe philosophisch dar. Jenseits aller offensichtlichen Unterschiede verbindet sie eine Leidenschaft und ein tiefer Respekt vor Ökosystemen. Indem „DOUBLE NATURE“ uns einlädt, unsere Wahrnehmung der Natur neu zu überdenken, spricht es unser Innerstes an und hinterfragt unsere Beziehung zur lebendigen Welt.
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