
Biografie
In Bezug auf die Arbeit des Bildhauers Jean Isnard evoziert Colin Cyvoct, was ihm wirklich wichtig ist: "Spannungen nicht aufzulösen, sie zu lieben: Fragen, Erwartungen, Orte, an denen sich die Fülle des Lebens versammelt, Angelegenheit des Bewusstseins. N 'nichts zu verstehen, zu treten in die Gegenwart ein. Was erscheint, gleitet woanders hin. Das Reale hat keine Grenzen. Das Licht kippt das Auge, erfasst die Form. Der Blick fängt den Moment ein, in dem das Äußere mitschwingt."
Maler, bildender Künstler, Autor, er betrachtete seine künstlerische Tätigkeit nie als einsame Praxis. 1968 nahm er am Plakatworkshop Beaux – Arts in Paris teil, 1975 und 1976 am Collectif des Plasticiens Anti – Fascistes im Salon de la Jeune Peinture, unter anderem mit Julio Le Parc, Maurice Matieu und Gérard Fromanger.
Als erster Artist in Residence in einem geriatrischen Krankenhaus stellt er regelmäßig sowohl in Frankreich als auch im Ausland aus (insgesamt etwa siebzig Ausstellungen, davon die Hälfte kollektiv).
Er initiierte im Jahr 2000 die Ausstellungen „Toiles en liberté“ unter dem Pariser Skytrain und 2007 „Shadows, Lights and Primo Levi“ in der Zentrale von RFF (Réseau Ferré de France) in Paris. Außerdem ist er als freier Autor für die Zeitschrift "L'oeil" tätig.