Bronzeskulpturen
Ilse Voigt wird als Meisterin der Linie und Bewegung in Erinnerung bleiben, deren feine und ausdrucksstarke grafische Arbeiten sowohl die körperliche Anmut der Tänzer als auch eine verfeinerte, kontemplative Sicht auf ihre Sujets einfingen.
Ilse Voigt war eine deutsch-schweizerische Malerin, Zeichnerin und Kupferstecherin, geboren 1905 in Eberswalde und gestorben 1997 in Lausanne. Ihr Leben lang begeisterte sie sich für den Tanz und wurde bekannt für ihre Zeichnungen, Radierungen und Kaltnadelradierungen von Balletttänzerinnen sowie für ihre Porträts, Stillleben, Blumenbilder und Venedig-Szenen.
Ende der 1930er-Jahre ließ sich Voigt in Lausanne, Schweiz, nieder. Jahrzehntelang nahm sie an zahlreichen Gruppenausstellungen teil und wurde 1964 Mitglied des Salon des Indépendants in Paris. Ihre Radierungen und Grafiken zeigen oft berühmte Tänzer wie Rudolf Nurejew und Michail Baryshnikow und spiegeln ihre lebenslange Leidenschaft für das Ballett wider. Im Laufe ihrer Karriere erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, insbesondere bei internationalen Grafikwettbewerben. Ihre Werke befinden sich in bedeutenden Sammlungen: Ihre Grafiken und Arbeiten auf Papier sind unter anderem im Deutschen Tanzarchiv in Köln, der Albertina in Wien, der Schweizerischen Nationalbibliothek, dem Kantonalen Kunstmuseum in Lausanne sowie in Tanzbibliotheken und -archiven in ganz Europa und den Vereinigten Staaten vertreten.
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