Bronzeskulpturen
Clément Thuault verwandelt die Stadt in ein sensibles Territorium, in dem Reflexionen, Bewegungen und visuelle Unfälle die Realität in das Imaginäre überführen.
Clément Thuault ist ein französischer Künstlerfotograf mit Sitz in Paris. Seine Praxis erforscht die Grenze zwischen Straßenfotografie, Abstraktion und visueller Experimentation.
Die Stadt ist sein Hauptforschungsgebiet. Anstatt sie zu dokumentieren, sucht er danach, eine instinktive und subjektive Wahrnehmung davon zu enthüllen. Reflexionen, Schaufenster, Pfützen, Bewegungen, Unschärfen, Prismen und Überlagerungen werden zu Mitteln, um die Realität zu fragmentieren und daraus Bilder an der Grenze zum Traum hervorzuheben.
Seine Arbeit basiert auf einer Spannung zwischen Vorbereitung und Zufall. Einige Bilder entstehen aus einer präzisen Idee, während andere auf der Ecke einer Straße, in einem unerwarteten Licht oder einer Begegnung entstehen. Dieser Zufall ist wesentlich für seinen Ansatz: Die Fotografie wird zu einem einzigartigen Moment, ohne Möglichkeit, die Szene exakt nachzuspielen.
Beeinflusst insbesondere von Man Ray, Saul Leiter, Brassaï, Daido Moriyama und dem Filmuniversum von David Lynch, entwickelt Clément Thuault eine Fotografie, in der Silhouetten sich auflösen, Perspektiven sich überlagern und Städte fast mental werden.
Seine Arbeit wurde in mehreren Ausstellungen in Frankreich und international gezeigt, insbesondere in Paris, London, New York und Tokio. Durch seine verschiedenen Serien verfolgt er dieselbe Suche: den Alltag in ein visuelles und poetisches Erlebnis zu verwandeln und zu zeigen, was das Auge nicht immer beim ersten Blick wahrnimmt.
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