Bronzeskulpturen
Chantal Montellier studierte an der Schule der Schönen Künste in Saint-Étienne, unterrichtete dann Bildende Kunst an Hochschulen und Gymnasien und war von 1989 bis 1993 Dozentin an der Universität Paris VIII. Sie interessierte sich zunächst für Malerei (einige Gemälde wurden 1972 im Grand Palais gezeigt).
Ab 1972 produzierte sie Pressekarikaturen für linke Zeitschriften. Als Comicautorin wirkt sie insbesondere in Charlie Mensuel, Métal Hurlant, Ah! Nana, (wird fortgesetzt) und Psikopat. Für Métal Hurlant schreibt sie Kurzgeschichten, die sie dann in Alben sammelt. Sie arbeitet auch für Magnard- und Gallimard-Ausgaben.
Seine realistische Zeichnung, anfangs oft in Schwarz-Weiß, entwickelt sich zu einem fast fotografischen Realismus. Seine Arbeiten, die von seinem Interesse „für Marginalität und Ausgrenzung“ zeugen, sind eindeutig engagiert.
Chantal Montellier bekennt sich zu ihrem politischen und feministischen Engagement (zum Beispiel in Les Damnés de Nanterre, einem investigativen Comic über Florence Rey.
2007 gründete sie zusammen mit Jeanne Puchol und Marie-Jo Bonnet den Artemisia-Preis, der jedes Jahr einen von einer oder mehreren Frauen produzierten Comicstrip auszeichnet.
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