Bronzeskulpturen
Zwischen strenger Zeichnung und dichten Farben fängt David Azuz die Einsamkeit und die Energie des städtischen Lebens ein und immortalisiert die intime Atmosphäre der Caféterrassen und belebten Märkte.
David AZUZ (1942-2014)
Der intime Chronist der städtischen Einsamkeit
David Azuz ist ein bedeutender figurativer Maler, dessen Werk eine sensible Brücke zwischen dem Aufleben von Paris und dem Licht Tel Avivs schlägt. Mit bemerkenswerter künstlerischer Voraussicht beginnt er seine Ausbildung bereits im Alter von neun Jahren in der Werkstatt von Josef Schwartzmann, bevor er die Académie Avni anschloss. Seit 1958 in Paris perfektioniert er seine Kunst an der École nationale supérieure des Beaux-Arts und an der Académie de la Grande Chaumière in Montparnasse und wird so zu den großen Farbisten der pariser Szene.
Maler des Menschen und des Alltags hat David Azuz ein einzigartiges bildnerisches Universum aufgebaut, das sich auf die Atmosphäre der Lebensorte konzentriert. Seine bevorzugten Motive bilden eine universelle Chronik des städtischen Lebens:
Der Stil von David Azuz zeichnet sich durch eine rigorose Beherrschung der Zeichnung kombiniert mit einer reichen, dichten und ausdrucksstarken Farbpalette aus. Über die Animation der Szenen hinaus erforscht seine Malerei mit Bescheidenheit das Thema der Einsamkeit des Individuums inmitten der Masse. Jede Komposition wird somit zu einer poetischen Meditation über die menschliche Existenz, getaucht in ein subtiles Gleichgewicht zwischen Licht, Stille und Melancholie.
Heute vertreten in zahlreichen internationalen Sammlungen und regelmäßig in Auktionshäusern ausgestellt, bleibt David Azuz eine gesuchte Signatur für seine narrative Kraft und seine tiefe grafische Aufrichtigkeit.
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