Bronzeskulpturen
Keiichi Tahara (geb. 1951 in Kyoto) beherrschte die Fotografie schon in jungen Jahren, erlangte 1977 in Frankreich Berühmtheit und schuf anschließend weltweit Lichtskulpturen und -installationen, mit denen er bedeutende Foto- und Kunstpreise gewann.
Keiichi Tahara wurde 1951 in Kyoto geboren. Da sein Großvater Fotograf war, erlernte er schon in jungen Jahren fotografische Techniken. 1972 ging er nach Frankreich, fasziniert von der für ihn völlig neuen Kraft des europäischen Lichts, und begann in Paris als Fotograf zu arbeiten.
Tahara erlangte 1977 internationale Bekanntheit, als seine Serie „Fenêtre“ (Fenster) bei den Rencontres d’Arles in Frankreich mit dem Nachwuchspreis ausgezeichnet wurde. Später schuf er repräsentative Werke wie „Portrait“ (1978–87) und „Éclats“ (1979–83). Er stellte auch verschiedene Arbeiten aus, die nach einer Reise durch Europa entstanden waren, auf der er Architekturräume des 19. Jahrhunderts fotografierte.
Ausgehend von dem Gedanken, sich nicht auf die Fotografie zu beschränken, sondern „die Existenz des Lichts selbst zu sehen, das Licht mit eigener Hand einzufangen“, realisierte Tahara seit den späten 1980er Jahren eine Reihe von Projekten – darunter Skulpturen und Installationen –, die sich ausschließlich mit Licht beschäftigen. Diese Werke wurden weltweit ausgestellt, nicht nur in Museen, sondern auch an verschiedenen anderen Orten, wo sie dauerhaft installiert wurden.
Zu Taharas wichtigsten Auszeichnungen zählen der Newcomer-Preis der Japanischen Fotografengesellschaft (1984), der Higashikawa-Preis (1985), der Ihei-Kimura-Preis (1985) und die Aufnahme in den französischen Orden der Künste und der Literatur, Chevalier-Rang (1993).
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