Bronzeskulpturen
Kishin Shinoyama (1940–2024), japanischer Meisterporträtist von Prominenten, von John Lennon und Yoko Ono bis zu Yukio Mishima, Vertreter Japans auf der Biennale Venedig 1976.
Kishin Shinoyama (1940–2024) zählt zu den größten japanischen Fotografen nach dem Krieg. Nach Anfängen bei der Werbeagentur Light Publicity wird er 1968 unabhängig und etabliert sich mit seinen kühnen Nacktserien, insbesondere „Birth“, die Körper in die natürliche Landschaft einbetten. Er repräsentierte Japan auf der Biennale Venedig 1976 mit der Serie „Meaning of the House“ und erlangte internationale Bekanntheit durch seine intimen Porträts von John Lennon und Yoko Ono, die in New York einige Monate vor Lennoens Tod angefertigt wurden und die Cover des Albums Double Fantasy bildeten. Über fünf Jahrzehnte hinweg fotografierte Shinoyama die großen Figuren seiner Zeit, von Yukio Mishima und Momoe Yamaguchi bis hin zu AKB48, dessen Serie „JUMP & CRY“ (2007) eine lange Zusammenarbeit einleitete. Seine reisende Retrospektive „The Power of Photography — THE PEOPLE by KISHIN“ wurde in 25 Orten in Japan gezeigt und zog über 750.000 Besucher an. Seine Werke sind in wichtigen Sammlungen in Japan und im Ausland vertreten.
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