Bronzeskulpturen
HE (Ebe) Kuckein wurde 1930 in der Nähe von Königsberg (heute Kaliningrad) an der Ostsee geboren und zeigte schon früh Interesse am Zeichnen. Er wurde von seinem Bruder ermutigt und begann im Alter von zwölf Jahren in Öl zu malen. Obwohl er größtenteils Autodidakt war, studierte er unter der Anleitung von FW Schulz, einem Landsmann von Paul von Kalkreuth und Montague Dawson, den bedeutendsten Marinemalern ihrer Zeit. Die Verbindung zu Schulz beeinflusste Kuckeins Werk mehrere Jahre lang und führte ihn zu dieser Art der Themenmalerei. Als Kuckein Anfang der 1950er Jahre in Kanada ankam, schloss er seine Architekturausbildung ab, die er in Deutschland begonnen hatte. Kuckein ließ sich in Vancouver nieder, malte weiter und verfolgte gleichzeitig eine erfolgreiche Karriere als Architekt.
Kuckeins Erfahrung mit Design zeigt sich in seinen Gemälden, von denen viele zeitgenössische Strukturen mit weichen Pinselstrichen und Farben kombinieren. Seine Gemälde sind mit großzügigen Ölfarbenschichten ausgeführt, die seinen Werken eine ungewöhnliche Tiefe und leuchtende Präsenz verleihen. Er weigert sich, seine Arbeit zu erklären, da er das Gefühl hat, dass die Bilder für sich selbst sprechen müssen.
Kuckein gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler Kanadas.
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