Bronzeskulpturen
Für mich ist Erinnerung die Grundlage der Identität. Meine Erfahrung als Archäologin fließt in meine Arbeit mit persönlichen Archiven und Fragmenten ein, die die Geschichten anderer Menschen in sich tragen: alte Fotografien, Vintage-Drucke, zerbrochener Schmuck, Trockenkästen. Die Collage wird dabei zu einer zentralen Methode und zugleich zu einem Forschungsinstrument, mit dem ich die Vielschichtigkeit und Instabilität von Identität aufzeigen möchte.
Die Arbeit mit Fragmenten ist mein Weg, das Ganze zu begreifen: Erinnerung, Weiblichkeit, Körperbild und Heimat – verstanden als eine sich ständig neu formierende Struktur, in der Spuren persönlicher und kultureller Artefakte temporäre Verbindungen knüpfen. Innerhalb dieser sich wandelnden Konstellationen schaffe ich Interaktionsfelder zwischen dem, was zerfällt, und dem, was erhalten bleibt. Heterogene Elemente fügen sich zu einer fragilen, spannungsgeladenen Ganzheit zusammen.
In meiner künstlerischen Praxis untersuche ich das Zusammenspiel von physischen, mentalen und digitalen Räumen in einer phygitalen Realität. Indem ich die Mechanismen von Erinnerung und persönlichem Erinnern erforsche, übertrage ich oft Objekte, die in der materiellen Welt verfallen oder bereits verloren sind, aus dem Bereich der „verblassenden“ Erinnerung – einem Raum, in dem Erinnerung unwiderruflich umgeschrieben wird – in die XR-Welt. Von dort können diese Objekte aus dem digitalen Bereich zurückkehren und als Kunstwerke wieder in die materielle Welt eintreten. Meine Arbeit wird so zu einem Mittel, Zerstörung und Verlust zu dokumentieren und gleichzeitig die Möglichkeit zu eröffnen, Formen der Präsenz neu zu gestalten, in denen Identität als dynamische Einheit verstanden wird.
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Autobiografische Erinnerungen bilden die Grundlage der Identität. Ich arbeite mit persönlichen Archiven und Fragmenten fremder Lebensgeschichten, darunter alte Fotografien, Vintage-Drucke und zerbrochener Schmuck. Die Collage dient mir sowohl als kreative Methode als auch als Forschungsinstrument, um die Fluidität und Vielschichtigkeit von Identität zu erforschen. Ausgehend von diesen Fragmenten nähere ich mich einem größeren Ganzen: Erinnerung, Weiblichkeit, dem Körper und dem Begriff von Heimat als einem Gefüge von Strukturen, die sich stetig neu formieren.
Meine künstlerische Praxis untersucht das Zusammenspiel von Verfall und Beständigkeit in physischen, mentalen und digitalen Räumen. Objekte, die in der materiellen Welt verloren gehen oder verfallen, werden in XR-Umgebungen übertragen, wo sie als Kunstwerke neu entstehen können. Dabei dokumentiere ich den Verlust und untersuche, wie Identität als dynamische, sich entwickelnde Einheit rekonstruiert werden kann.
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