Ying Chen hat einen wiederkehrenden Traum: eine Landschaft bestehend aus einem wolkenverhangenen Himmel, Grasfeldern und einer Wassermasse. In diesem nebligen, aber farbenfrohen Traum ist der Himmel bewölkt, aber alles ist hell erleuchtet. Dichter Nebel trübt ihre Sicht und sie kann nicht erkennen, ob es sich um eingebildete oder vertraute Szenen handelt. Die Künstlerin wollte in Fotos festhalten, wie kleine Blumenschnitte diese geträumten Erinnerungen an Landschaften inspirieren/auslösen können. Durch die Komposition von Naturfiguren in einem Foto wollte sie darstellen, wie Blumenschnitte diese Traumlandschaften in einem Foto kanalisieren können. Es wurden stichartige Linien hinzugefügt, um den Betrachter fragen zu lassen, ob das, was er sieht, eine Papierschnittcollage ist. In der Hoffnung, ein traumähnliches Gefühl zu reproduzieren, indem die Betrachter die Fotos hinterfragen.