Bronzeskulpturen
Mit ihrer skulpturalen Sprache unterstreicht Nathalie Gauglin das Streben nach Trost in einer oft turbulenten Welt.
„Die Augen. Das ist es, was beim ersten Kontakt Aufmerksamkeit erregt“, betont der Kunstkritiker Ludovic Duhamel zu Recht. Zwei rußige Geheimnisse, tief wie Abgründe der Einsamkeit. Zwei schwarze Löcher, die das umgebende Licht absorbieren, wie zwei Fragezeichen. Nathalie Gauglin formt Sandstein, um Wesen hervorzubringen, die scheinbar aus dem innersten Wesen der Menschheit hervorgehen. Seine Skulpturen offenbaren eine ungewöhnliche Ausdruckskraft. Jedes Detail, jede Kopfneigung, jeder düstere Blick lädt den Betrachter ein, in die Intimität dieser fragilen Charaktere einzutauchen, verloren in einer Welt der Einsamkeit. Durch seine skulpturale Sprache unterstreicht der Künstler das Streben nach Trost in einer oft turbulenten Welt.
Nathalie Gauglin wurde 1962 in Versailles geboren. Nach ihrer Ausbildung in Abendkursen an der Beaux-Arts in Versailles und anschließend an der Boulle-Schule in Paris lebt und arbeitet sie in der Region Nantes.
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