Bronzeskulpturen
Olivier SWIZ (Paris, 1983) entwickelt ein Werk, das konstruierte Gemälde und bemalte Konstruktionen miteinander verbindet.
Seine Wurzeln liegen in der Graffiti-Kunst, deren Bezug zu Gestik, Maßstab und der direkten Auseinandersetzung mit der Oberfläche erhalten bleibt. Seine Forschung konzentriert sich auf die visuelle Struktur: wie eine Form zusammenhält, wie eine Komposition gestaltet ist, wie eine Spannung sichtbar wird.
Mit einem reduzierten Vokabular – Linien, Massen, Dichten, Geometrie – entwickelt Swiz räumliche Strukturen, die an Architektur erinnern. Seine Malerei entsteht in Schichten und durch sukzessive Entscheidungen, ohne Dekoration oder Erzählung, angetrieben von einem Gleichgewicht zwischen Strenge und Sensibilität.
Er dekonstruiert auch das Schreiben: Der Buchstabe wird zur Materie, zum Diagramm, zum Gerüst. Eine kryptische Typografie durchzieht seine Werke wie eine vergrabene Erinnerung, eine innere Logik.
Seine Werke nehmen viele Formen an: Leinwände, Wandmalereien, Basreliefs, Volumen aus Stahl oder Holz, Papiercollagen, die die Vorstellung von Konstruktion als plastischem Akt bekräftigen:
Seine Werke wurden in zahlreichen Ländern ausgestellt, unter anderem im MoMA Seoul, in Frankreich, Deutschland, der Schweiz und Marokko. Seine Arbeiten zur Geometrie sind derzeit in der Vasarely-Stiftung in Aix-en-Provence zu sehen.
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