Bronzeskulpturen
Pepe Yagües ist ein spanischer zeitgenössischer Künstler, geboren 1968 in Murcia, Spanien. Mit Abschluss in Bildende Kunst an der Universität Valencia, mit Spezialisierung auf Gravurtechniken, entwickelt er seit den späten 1990er Jahren ein einzigartiges Werk an der Schnittstelle von zeitgenössischer Skulptur, Gravur, Künstlerbuch, Zeichnung und Installation. Seine Arbeit erforscht hauptsächlich die Themen Verlangen, Liebe, Körper, Mythos und die menschliche Existenz durch ein poetisches Universum, in dem literarische Bezüge, klassische Symbole und persönliche Fantasie zusammentreffen.
Die Praxis von Pepe Yagües ist tief geprägt von der Beherrschung der Techniken der zeitgenössischen Gravur, insbesondere der Ätzung, die er mit einer plastischen Suche nach Materie und Erzählung verbindet. Seine Werke, oft besetzt mit mythologischen Figuren wie dem Minotaurus, Dädalus oder Ikarus, hinterfragen die Beziehungen zwischen dem Menschen, seinen Leidenschaften und seinen Widersprüchen. Seine künstlerische Sprache vermischt Skulptur, Stich, Künstlerbuch und symbolische Elemente, inspiriert von Mythologie, Literatur und Kunstgeschichte.
Schon in den 1990er Jahren erhält Pepe Yagües mehrere Auszeichnungen im Bereich der Gravur, darunter der Manuel Broseta Gravurpreis der Fondation Cañada Blanch in Valencia im Jahr 1992, der Zweite Gravurpreis des Internationalen Wettbewerbs Cebreros in Ávila im Jahr 1993, eine Ehrenauszeichnung beim IV. Gravurwettbewerb Ciudad de Burgos im Jahr 1993 und den Senyera Gravurpreis in Valencia im Jahr 1994. Diese Anerkennungen tragen dazu bei, seine Stellung unter den zeitgenössischen spanischen Künstlern zu etablieren, die sich mit dem Stich und grafischen Techniken beschäftigen.
Sein Werk wurde in zahlreichen internationalen individuellen und kollektiven Ausstellungen gezeigt. Zu seinen bedeutenden Einzelausstellungen gehören „Von Apollon zu Dionysos“ in der Sala La Cárcel de Molina de Segura (Murcia, 1992), „Liebesleid“ in der Galerie Marwan Hoss in Paris (1996), eine Ausstellung in der Fondation Joan Miró in Barcelona und der Casa de América in Madrid (1997), „Apologie der Liebe“ in der Galerie Marwan Hoss in Paris (1998), „Menschliche Landschaft“ im Zentrum für Kunst Palacio Almudí in Murcia (2000), „Dädalus des Verlangens“ in der Galerie Estiarte in Madrid (2000), „Die Zivilisation des Verlangens“ in verschiedenen Präsentationen und Kunstprojekten sowie jüngste Ausstellungen wie „Das Licht des Verlangens“ in der Galerie La Aurora in Murcia (2023), „Der gestochene Verlangen“ im Cloître des alten Konvents Santo Domingo in Almería (2024) und „Geschichten“ in der Lea Lodewijk Gallery in Brügge, Belgien (2025).
Pepe Yagües hat auch an zahlreichen internationalen Ausstellungen und Veranstaltungen der zeitgenössischen Kunst teilgenommen, wie ARCO Madrid, Art Basel, FIAC Paris, Art Strasbourg, Köln Messe, Art Brussels, Art Milan oder Art Seoul, wodurch seine Arbeit einem internationalen Publikum zugänglich gemacht wurde. Seine Werke sind in mehreren öffentlichen Sammlungen und Stiftungen vertreten, darunter die Fondation Museo del Grabado Español Contemporáneo de Marbella, die Pablo Neruda Stiftung in Chile, die Federico García Lorca Stiftung, die Nationale Kaligrafie von Madrid, die Universität Murcia und verschiedene spanische und europäische institutionelle Sammlungen.
Durch ein Werk, in dem zeitgenössische Gravur, poetische Skulptur, Mythologie und existenzielle Reflexion zusammenkommen, konstruiert Pepe Yagües ein zutiefst persönliches künstlerisches Universum. Seine Arbeit, anerkannt für ihre symbolische Reichhaltigkeit und ihre narrative Dimension, stellt Verlangen, Liebe und Erinnerung in den Mittelpunkt einer Schöpfung, die mit den großen Erzählungen der westlichen Kultur dialogisiert und gleichzeitig einen zeitgenössischen Ansatz für Form und Materie bekräftigt.
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