Bronzeskulpturen
Ich interessiere mich für das Spektakel des Alltags.
Martin Parr wurde 1952 geboren und ist seit 1994 Mitglied der Magnum-Agentur. Nach seinem Studium der Fotografie am Manchester Polytechnic interessierte er sich schon sehr früh für Dokumentarfotografie durch die Arbeit von Henri Cartier-Bresson.
Martin Parr ist ein begeisterter Beobachter der westlichen Gesellschaft und verurteilt auf humorvolle Weise die Exzesse des Massentourismus, das internationale Jet-Set und die Langeweile, die sich daraus zu ergeben scheint. Sein scharfer und manchmal ironischer Blick interessiert sich für die kleinen Fakten des Alltags, von Familientreffen bis zum Sonnenbaden an britischen Stränden, von peri-urbanen Gebieten bis zum Konsum in Einkaufszentren.
Er hat über 70 Bücher über seine Arbeit veröffentlicht und über 30 Bücher über Fotografie herausgegeben, darunter die drei Bände The Pohotobook: A History sowie Life's a Beach (2013), Martin Parr Paris (2014) und Self-Portrait (2015). von Éditions Xavier Barral. Als großer Sammler von Postkarten, Fotobüchern und absurden Objekten enthüllte er die Mäander seines Universums während der Wanderausstellung "Planète Parr", die 2009 insbesondere in Paris im Jeu de Paume gezeigt wurde. Martin Parr erhielt renommierte Auszeichnungen, darunter das der Royal Photographic Society und des Erich-Salomon-Preises (Fotojournalismus).
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