Bronzeskulpturen
Peter Martin Gregor Heinrich Hellberg (später Igael Tumarkin) wurde 1933 in Dresden Deutschland geboren. Als er zwei Jahre alt war, wanderte er in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina (heute Israel) ein.
Tumarkin diente in der israelischen Armee. Nach seinem Militärdienst studierte er Bildhauerei in Ein Hod, einem Künstlerdorf in der Nähe des Berges Karmel, bei Rudi Lehmann. Tumarkin starb im Alter von 87 Jahren am 12. August 2021.
Zu Tumarkins bekanntesten Werken gehören das Holocaust- und Erweckungsdenkmal auf dem Rabin-Platz in Tel Aviv und seine Skulpturen zum Gedenken an gefallene Soldaten im Negev.
Tumarkin war auch ein Kunsttheoretiker und Bühnenbildner. In den 1950er Jahren arbeitete Tumarkin in Ost-Berlin, Amsterdam und Paris. Nach seiner Rückkehr nach Israel im Jahr 1961 wurde er zu einer treibenden Kraft für den Bruch mit dem charismatischen Monopol der lyrischen Abstraktion in Israel. Tumarkin schuf Assemblagen aus gefundenen Objekten, in der Regel mit heftigen expressionistischen Untertönen und entschieden unlyrischer Farbgebung. Seine Entschlossenheit, "anders zu sein", beeinflusste seine jüngeren israelischen Kollegen. Das Aufsehen, das Tumarkins Werke erregten, wie etwa die alte Hose, die an einem seiner Bilder klebte, verstärkte die Mystik, die ihn umgab. Eines seiner umstrittenen Werke ist ein Schwein, das Phylakterien (oder Tfilin, kleine Schachteln mit Schriften) trägt.
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