Bronzeskulpturen
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Im Gegensatz zu dem, was man denken könnte, ist Isshogai kein Japaner, sondern ein Franzose. Seinen Nachnamen, der im Land der aufgehenden Sonne „für das Leben“ bedeutet, wählte er wie einen anderen Spitznamen über ein Internetforum. Ein Spitzname, der ihm Glück brachte, denn mittlerweile ist er einer der meist umworbenen Modefotografen.
Allerdings hat ihn nichts für diese Karriere prädisponiert. Isshogai, Inhaber eines BTS in Informatik, begann seine Karriere als Kundendiensttechniker in einem Elektronikunternehmen. Anschließend wurde er Regulierungsassistent an einer SAMU und anschließend Computersicherheitsingenieur bei EADS.
Erst 2003, als er bereits in den Dreißigern war, begann er mit der Fotografie. Der Grund: Ihm wurde ein S-5000 angeboten. Was als Hobby begann, wurde bald ernster, als sein Arbeitgeber ihn entließ. Anschließend schrieb sich Isshogai an der berühmten Gobelins-Schule ein, um eine Berufsausbildung in „analoger und digitaler Fotografie“ zu absolvieren.
Dann geht alles sehr schnell. Aufgrund seiner Motivation und dank eines persönlichen, sehr „kinotypischen“ Stils wird der dreißigjährige Anfänger immer bekannter. Schließlich wurde er in den sehr geschlossenen Kreis der Modefotografie aufgenommen, um ihn nie wieder zu verlassen. Mittlerweile wenden sich Designer auf der ganzen Welt an ihn, und seine Bilder sind in den größten Magazinen zu finden oder in 4x3-Formaten auf Werbetafeln zu prangen.
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